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Vive la France!

Eine Kulturnation, die diesen Namen verdient.

Es geht also doch. Kultur und Medien lassen sich herausnehmen aus dem Verhandlungsmandat zum Freihandelsabkommen zwischen EU und den USA. Man muss es politisch nur wollen. Alle Argumente der deutschen Politik, die man uns in den letzten Wochen verkauft hat, sind schlicht und einfach falsch. Das Freihandelsabkommen kommt zustande und Kultur und Medien können von vorn herein aus dem EU-Verhandlungsmandat herausgenommen werden. Das Abendland geht nicht unter.
Während die Bundesregierung herumeierte, obwohl der Bundesrat sich vor einer Woche klar für eine Ausnahme des Kultur- und Mediensektors ausgesprochen hat, die Länder also, die angeblich die Kulturhoheit hier zu Lande haben, der Haltung der Bundesregierung zum Verhandlungsmandat nicht zustimmten, und es auch einen entsprechenden Beschluss des Europäischen Parlaments gibt, verstieg sich Staatssekretärin Anne Ruth Herkes zu der Erklärung, Frankreich solle „sich ein bisschen bewegen“! Frankreich hat sich Gott sei Dank nicht bewegt. Warum sollte es auch, wenn ihm seine Kultur und sein Mediensektor wichtig sind. Das nennt man kulturelle Identität einer Gesellschaft, eines Staates.

Und ist einen Dank wert.
Vielen Dank Präsident Francois Hollande,
Vielen Dank Handelsministerin Nicole Bricq,
Vielen Dank Kulturministerin Aurélie Filippetti!