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Sasha Waltz verlässt die Einheitswippe

PRESSEMITTEILUNG zum Freiheits- und Einheitsdenkmal:

Die Veränderungskraft von Menschen in Bewegung sollte die gigantische Einheitswippe mit dem leichten Bananentouch, Sieger-Entwurf von Sasha Waltz und Johannes Milla für das Freiheits- und Einheitsdenkmal, symbolisieren – nun gehen die Gewinner von 2011 im Streit auseinander. Schlanke Deutschland-Wippe oder massive Obst-Schale – darüber war keine Einigkeit herzustellen.

„Das ist der neueste Eklat in der Debatte um das von Anfang an umstrittene Denkmal. Im Hau-Ruck-Verfahren hatte Staatsminister Neumann diesen ästhetisch zweifelhafter Entwurf prämiert – jetzt erweist er sich als baulich nicht umsetzbar. Wir haben immer eine breite öffentliche Diskussion über Standort und Gestaltung dieses Denkmals gefordert, wer Demokratie darstellen will, sollte auch Demokratie praktizieren.“, nimmt Luc Jochimsen, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Bundestag zum Ausstieg von Sasha Waltz Stellung.

Jochimsen weiter: „Was tun mit dem Ergebnis der pseudo-parlamentarischen Scharade von 2011?  Nikolaus Bernau hat dazu in der Berliner Zeitung von heute einen Vorschlag gemacht: „Lasst uns die Chance ergreifen, kippt die Wippe in den Kupfergraben“ – jetzt brauchen wir Bürger in Bewegung, die hier mit anpacken!“