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Erinnerungskultur

„Zug der Erinnerung“ in Berlin


Nach Ostbahnhof und Spandau macht der Zug der Erinnerung heute auch Station in der Friedrichstraße. Seit 2007 ist die historische Lok mit einigen Wagen als „rollende Ausstellung“ in Deutschland und Polen unterwegs und erinnert an die Deportation von mehreren hunderttausend Kindern aus Deutschland und dem übrigen Europa in die nationalsozialistischen Vernichtungslager – auf dem Schienennetz und mit dem Personal der damaligen Deutschen Reichsbahn.


Die aktuelle Ausstellung gedenkt der Kinder und Jugendlichen, die 1943 – vor genau 70 Jahren – vom holländischen Lager Westerbork – einem Flüchtlingslager für deutsche Juden – in das deutsche Vernichtungslager Sobibór verschleppt wurden. Der Zug der Erinnerung macht nun an den Orten Halt, wo auch die damaligen Transporte der Reichsbahn hielten. Beispielhafte Biografien, historische Dokumente, Foto- und Videomaterial geben hier Auskunft über das Schicksal Tausender.

Bewunderns- und unterstützenswert ist, mit welcher Beharrlichkeit die Verantwortlichen des Vereins für ihre Sache kämpfen. Denn dass der Zug der Erinnerung an so vielen Bahnhöfen in Deutschland zu besichtigen ist, ist nicht selbstverständlich. Lange verweigerte die Deutsche Bahn AG dem Verein die Genehmigung dafür – aus angeblichen Platzgründen. Nun zahlen die Ausstellungsmacher 45 Euro Bahnsteigmiete pro Stunde. Darüber hinaus müssen auch noch Trassengebühren entrichtet werden, weshalb der Verein für einen einzigen Ausstellungstag  im Durchschnitt über 1.000,- Euro an die DB AG zahlt. Dieses Geld spendet die DB AG inzwischen zwar der Stiftung Erinnerung, Verantwort, Zukunft – dem Zug der Erinnerung fehlt das Geld trotzdem. Deshalb wird am Rande der Ausstellung auch um finanzielle Unterstützung gebeten.

Mehr Informationen auf www.zug-der-erinnerung.eu

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Aufruf für einen Ort der Erinnerung an die Opfer der NS-Lebensraumpolitik in Osteuropa

Am 24. April ist nach langer Zeit das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst mit einer neuen großen Dauerausstellung wiedereröffnet worden. Bei der Gelegenheit sieht man wieder mal das ganze Ausmaß des Krieges und seine Folgen für einen großen Bereich der früheren Sowjetunion. Wenn man durch das Museum geht, dann wird einem besonders klar, wie wichtig der folgende Appell ist, den auch ich unterschrieben habe:

Seit zwanzig Jahren wird für eine immer breitere Öffentlichkeit in der Bundesrepublik deutlich, dass außer den Millionen jüdischer Opfer, die im Zentrum der nationalsozialistischen Mordpolitik standen, weitere Millionen Menschen in Osteuropa Opfer der NS-Vernichtungspolitik wurden. Diese Einwohner Polens und der Sowjetunion wurden entsprechend der nationalsozialistischen Ideologie als „rassisch minderwertige“ Slawen zu einer rechtlosen Masse erklärt, die millionenfach getötet oder nach Osten vertrieben werden sollte. Rassismus und Lebensraumideologie bestimmten Kriegführung und Besatzungsherrschaft.

Schon 1939 wurden Angehörige der polnischen Bildungsschicht in Konzentrationslager verbracht oder erschossen. Die Kriegsplanung sah 1941 für die Sowjetunion ausdrücklich vor, dass „mehrere zehn Millionen“ verhungern sollten. Zuerst realisiert wurde diese Planung an den sowjetischen Kriegsgefangenen – im ersten Kriegsjahr starben zwei von drei Millionen Gefangenen. Zehntausende von ihnen wurden ausgesondert und nach den Richtlinien des „Kommissarbefehls“ direkt hinter der Front erschossen oder in den Konzentrationslagern ermordet. Mehr als drei Millionen Gefangene überlebten nicht den Krieg. weiterlesen …


Wiedereröffnung des Deutsch-Russischen Museums in Berlin-Karlshorst

In Anwesenheit von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und der Botschafter aus Russland, der Ukraine und Weißrussland wurde heute die neue Dauerausstellung „Deutschland und die Sowjetunion im zweiten Weltkrieg 1941 – 1945″ eröffnet. Im „Kapitulationssaal“, dem historischen Ort der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945, kamen große Gruppen von Wissenschaftlern und Interessierten zusammen. Auch einige Zeitzeugen waren gekommen: ein russischer General, der an Stalingrad und anderen großen Schlachten teilnahm, eine Soldatin, Ghetto-Überlebende…
Die bisherige Dauerausstellung sei an den aktuellen Forschungsstand angepasst worden, erklärte Museumsdirektor Jörg Morré. Besonders charakteristisch sei die „duale Erzählweise bei der Darstellung der historischen Ereignisse“, so Morré weiter. Der Krieg würde aus der Sicht der deutschen und der sowjetischen Akteure dokumentiert. Dieter Pohl von der Universität Klagenfurt ging in seiner Einführung u.a. darauf ein, dass in den letzten 12 Jahren die Geschichte der Wehrmacht und die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten ausreichend erforscht worden wären, dass es aber über die Rote Armee bis auf den heutigen Tag nicht genügend Erkenntnisse gäbe. Das sei die Aufgabe für die Zukunft.


Gedenken an die Opfer der Euthanasie-Verbrechen

Heute findet eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der T4-Aktion statt – die abertausenden Frauen, Männer und Kinder, die durch die Euthanasie-Verbrechen im Nationalsozialismus gequält und umgebracht wurden.
Gerne hätte ich an der Veranstaltung und auch an der Kranzniederlegung in der Tiergartenstraße 4 teilgenommen. Hat doch gerade auch meine Fraktion stets für einen Gedenkort in Berlin für die Euthanasie-Opfer gekämpft. Da aber gleichzeitig das Obleutegespräch und die Sitzung des Kulturausschusses stattfinden, lässt sich das nicht verwirklichen.

Tiergartenstraße 4: Informations- und Gedenktafel


Erschütternde Frühgeschichte des Bundes der Vertriebenen

Nach Veröffentlichung der Studie „Funktionäre mit Vergangenheit“ zum Bund der Vertriebenen, habe ich den Text „Vertriebenen-Funktionäre mit brauner Vergangenheit“ geschrieben und eine schriftliche Frage an die Bundesregierung gestellt, ob sie denn Konsequenzen daraus ziehen will – in Hinsicht auf die Besetzung der Gremien der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sowie bezüglich ihres Umgangs und der Finanzierung der Stiftung und des Bundes der Vertriebenen.
Meine Frage an die Regierung wurde auf völlig unzureichende Art beantwortet – hier die Antwort. Damit werden wir uns aber nicht zufrieden geben! Umso wichtiger der Kommentar „Die Gegenwart der Vergangenheit“ von Wolfgang Thierse – zum selben Sachverhalt, erschienen im Tagesspiegel.


Vertriebenen-Funktionäre mit brauner Vergangenheit

Zwei-Drittel der ursprünglichen Präsidiumsmitglieder des Bundes der Vertriebenen (BdV) war erheblich in das NS-Regime verstrickt. Eine Mehrzahl seiner Spitzenfunktionäre sogar bis in die neunziger Jahre. Immer wieder haben wir auf die unselige Verquickung der Mitglieder des Vertriebenenbundes mit dem NS-Regime hingewiesen, doch der Verband erwies sich über lange Jahre als  aufarbeitungsresistent. Erst 2007 gab Erika Steinbach eine Studie beim Institut für Zeitgeschichte ( IfZ ) in Auftrag – sie sollte Aufklärung demonstrieren und Rehabilitierung bringen. Jetzt liegen die Ergebnisse der lange überfälligen Untersuchung vor und bestätigen die tiefen Verstrickungen vieler Verbands- und Präsidiumsmitglieder mit der NSDAP oder SS. Die Legende von Erika Steinbach der Verband hätte  „mehr Widerstandskämpfer als Nationalsozialisten“ unter seinen Mitgliedern, hat sich als Lüge erwiesen.

Was für Frau Steinbach bis heute kein Problem ist, müsste es aber für den Bund sein, der den Verband immerhin mit knapp einer Million Euro jährlich unterstützt. Die Ergebnisse der Studie sollten auch Konsequenzen bei der Besetzung der Gremien der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung haben. Diese ebenfalls vom Bund  hochsubventionierte Stiftung – im Haushalt 2013 aktuell mit 2.5 Millionen Euro und einer zusätzlichen Aufstockung von 1.25 Millionen ausgestattet – soll der  Aufarbeitung und Versöhnung dienen. Will die Stiftung glaubwürdig sein, müssen die Vertreter des BdV, Arnold Tölg (er äußerte 2010, bei der Zwangsarbeiterentschädigung hätten „gerade die Länder, die am massivsten Forderungen gegen uns richten, genügend Dreck am Stecken“, weil sie „Hunderttausende deutscher Zwangsarbeiter in zahllosen Lager hatten“)  und Hartmut Saenger (er schrieb 2009 in einem Artikel: vor dem Zweiten Weltkrieg hätten die Großmächte eine besonders große Bereitschaft zum Krieg gezeigt. „Besonders kriegerisch“ habe sich Polen aufgeführt), jetzt aus dem Stiftungsrat abberufen werden!

Dieser Text wurde auch in der aktuellen Ausgabe (3. November-Ausgabe 2012) der Thüringer UNZ veröffentlicht.


Endlich! „Der vergessene Holocaust“ wird sichtbar in Berlin

Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas ist eingeweiht. Viele, viele hundert waren in den Tiergarten gekommen. Aus der Mehrheitsgesellschaft – wie auch aus der europäischen Gemeinde der Minderheit.

Es war ein bewegendes Wiedersehen für so viele. Auch für mich.
Wiedersehen mit Romani Rose, den ich 1980 zum ersten Mal getroffen habe. In Dachau. Da war er zusammen mit einer kleinen Gruppe seiner Leute im Hungerstreik. Im Hungerstreik, um auf die Verfolgung der Roma und Sinti im Dritten Reich – und im Nachkriegsdeutschland aufmerksam zu machen. Das war der PANORAMA-Redaktion damals immerhin eine Reportage wert.

Wiedersehen mit Zoni Weisz, dem europäischen Sinto aus Holland, der als siebenjähriger Junge wie durch ein Wunder der Deportation ins KZ entkam – als einziger seiner großen Familie dadurch überlebend. Er hat die bemerkenswerte Hauptrede unter den vielen Vortragenden gehalten. Er mahnte an, dass endlich die „nationalen Strategien zur Integration der Roma“, denen sich alle europäischen Mitgliedsstaaten der EU verpflichtet haben, umgesetzt werden. „Das Denkmal ist ein Anfang“ sagte er. „Jetzt muss es mit unserem Zusammenleben besser werden.“

Ein Wiedersehen mit so vielen aus den Familien Reinhardt, Rosenberg, Weiß

Kein Wiedersehen leider mit Natascha Winter, der wagemutigen Chefin der Sinti-Allianz, die auch so tapfer und zäh um die Gestalt des Denkmals gekämpft hat. Sie gehört zu den anderen vielen, die den Augenblick der Eröffnung leider nicht mehr erleben konnten. Gerade für sie steht da nun ein Zeichen der Verantwortung mitten in der Stadt. Und für die nächste Generation der vielen Jungen, die heute auch um das schwarze Wasserrund standen und staunten. „Für uns? Für unsere Leute?“ Ja für sie!

mit unserem Parteichef Bernd Riexinger vor Beginn der Einweihung

 

Deshalb ist auch so wichtig, dass wir an diesem Moment nicht anhalten. Die Kanzlerin hat sehr menschliche Worte gefunden, von der Würde des Menschen gesprochen. Eine Stimme rief dazwischen: „Und die Abschiebungen? Und das Bleiberecht?“ Der Stimme wurde entgegengehalten: „Das ist heute nicht das Thema!“ Wie ignorant, wie missachtend. Es ist genau das Thema, gerade heute und von heute an.

Zum Schluss gab es noch ein Widersehen mit Prof. Solms, dem einzigen Forscher, der sich seit Jahren mit dem Antiziganismus auseinandersetzt. Er gab mir einen Text, eine Stellungnahme zum Bericht der Bundesrepublik über „Nationale Strategien zur Integration der Roma“ und seiner Vorgeschichte.
Ich darf ihn hier zur Lektüre veröffentlichen:

Den kompletten Text kann man HIER lesen.

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Termin: 15. Oktober 2012, 10 Uhr

Auf Einladung des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Roland Jahn, waren wir heute zu Besuch im Haus 1, der ehemaligen Zentrale der Stasi in Berlin-Lichtenberg: Kathrin Senger-Schäfer, medienpolitische Sprecherin unserer Fraktion, der parlamentarische Geschäftsführer, Jörn Wunderlich, zusammen mit unseren wissenschaftlichen Mitarbeitern Silke Michels, Dr. Annette Mühlberg und Dr. Detlef Kannapin.
Es war ein Informationsbesuch, um uns den Plan „Campus der Demokratie“ vorzustellen. Roland Jahn möchte am authentischen Ort, dem Mielke-Ministerium, ein Stasi-Museum, eine Bibliothek und das große Archiv der Stasi-Unterlagen-Behörde als einen Lernort besonderer Art einrichten.

Ein Vertreter des Vereins Antistalinistische Aktion (ASTAK e.V.), Roland Jahn und Kathrin Senger-Schäfer bei der Begrüßung
HAUS 1 - Die ehemalige Zentrale der Staatssicherheit
Der Haupteingang des Gebäudes
Roland Jahn, Dr. Detlef Kannapin, Silke Michels, ich, Kathrin Senger-Schäfer und Jörn Wunderlich (v.l.)


200. Geburtstag von Moses Hess

Moses Hess, Sozialist, Zeitgenosse von Karl Marx, Autor des Buches „Rom und Jerusalem“, das man als historischen Ausgangspunkt für den Zionismus ansehen kann, ist vor 200 Jahren in Bonn geboren worden. Nicht ganz klar ist, ob am 21. Januar oder am 21. Juni. Deutsch- und englischsprachige Nachschlagewerke sind da geteilter Meinung. Jedenfalls hat die Direktorin der Rosa Luxemburg Stiftung in Tel Aviv, Angelika Timm, für die Stiftung und auch auf Bitte von Gregor Gysi und mir, am Sonnabend Steine auf das Grab im Kinneret Cemetery beim Kibbutz Degania niedergelegt. Wir planen im Juni eine Veranstaltung mit Gregor Gysi: einer Lesung mit einer Ausstellung in der Geburtsstadt Bonn zu ehren dieses kämpferischen Sozialisten der frühen Jahre.


Berichterstattergespräch: „Gedenkort“ Tiergartenstraße 4

Am Freitag, den 16.12.2011, dem letzten Arbeitstages des Parlamentes in diesem Jahr, fand im Bundestag ein Fachgespräch mit den Direktoren der Stiftungen „Topographie des Terrors“ und „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ sowie Vertretern von Opferverbänden zum Thema „Gedenkort“ Tiergartenstraße 4 statt. Die Fraktionen waren mit ihren Berichterstattern vertreten, für die CDU/CSU Marco Wanderwitz, für die FDP Lars Lindemann, für die SPD Wolfgang Thierse, für Bündnis90/Die Grünen Claudia Roth und ich selbst für DIE LINKE.

Hintergrund: Seit dem 07. November 2011 gibt es einen verabschiedeten Antrag der Fraktionen CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis90/Die Grünen „Gedenkort für die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde“ einen Gedenkort für die Opfer der „Euthanasie“ am historischen Ort in der Mitte Berlins in der Tiergartenstraße 4 zu schaffen. Wir haben zu diesem Antrag einen Änderungsantrag eingebracht, mit dem wir uns dezidiert für einen Informations- und Erinnerungsort einsetzen, weil uns die Argumente aller Fachleute überzeugt haben, die eben kein Denkmal, sondern einen Informationsort wollen. Genau das war auch die übereinstimmende Botschaft bei diesem Berichterstatter-Gespräch.

Margret Hamm, Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft der Zwangssterilisierten und „Euthanasie“-Geschädigten: „T4 muss ein Ort der Information werden, an dem sich pädagogische Arbeit leisten läßt.“

Prof. Dr. Frank Schneider, Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde ( DGPPN ): „Es sollte kein Denkmal sein, sondern ein Informationsort.“

Uwe Neumärker, Stiftung „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“: „Ein Ort in Berlin, Täter-Ort und Erinnerungsort, der Ort des einzigen systematischen Massenmordes auf deutschem Boden, der darüber hinaus auch eine europäische Dimension hat, deren Ausmaß wir heute überhaupt noch nicht kennen.“

Dr. Andreas Nachama, Stiftung Topographie des Terrors: „Es muss ein Ort der Aufklärung sein – so viel Information wie möglich.“

Dies ist die Aufgabe, die wir als Abgeordnete nun übernehmen müssen. Im Antrag der anderen Fraktionen heißt es: „Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, einen vom Land Berlin auszuschreibenden Ideenwettbewerb zur Umgestaltung des Areals Tiergartenstraße 4, bei dem Betroffene und Verbände mit eingebunden werden, unterstützend zu begleiten.“

Einfach wird das nicht sein, weil 500.000 Euro für die Gestaltung sehr wenig Geld sind, um ein Gebäude – und sei es noch so einfach – zu errichten, unter der Erde oder über der Erde, in dem der von allen geforderte Informationsauftrag erfüllt werden kann.

Letzter Arbeitstag 2011 – schwierige Aufgabe für 2012!

So sieht es zur Zeit an der Tiergartenstraße 4 aus.

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