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Presse

Und zum Schluss: ein Interview mit der Thüringer Allgemeinen

 Birgit Kummer von der Erfurter Lokalredaktion befragte mich zu meiner Beziehung zu Erfurt, meiner politischen Arbeit und meinen Zukunftsplänen. Den Artikel können sie HIER aufrufen, wenn Sie gesamte Interview sehen möchten dann

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Unsere Neue Zeitung, 2. September-Ausgabe 2013:

Eine Grande Dame nimmt Abschied

Mit Luc Jochimsen verlässt „die Frau für Kultur“ den Bundestag, die nicht nur kritische Fragen stellen, sondern auch aushalten konnte

Der Arnstädter Maler und freischaffende Künstler, Jost Heyder, hat schon viele bedeutende Menschen gemalt. So entstanden zwei völlig unterschiedliche Porträts der promovierten Soziologin.

Von Uwe Pohlitz 

Für das Land Thüringen waren die Jahre mit der Bundestagsabgeordneten Lukrezia Jochimsen,  von vielen Freunden liebevoll „Luc“ genannt, eine große Bereicherung.

Mit den kulturell und geschichtlich bedeutenden Traditionen in der Mitte Deutschlands wusste die viele Fragen stellende Europäerin etwas anzufangen. Nicht zuletzt ihre Weltoffenheit und Toleranz waren Voraussetzung für erfolgreiche Arbeitsjahre im Bundestag und in Thüringen. Die Art, anderen Menschen zuzuhören, intelligente Fragen zu stellen und im Dialog zu bleiben, verlieh ihr eine große Anziehungskraft. Wenn Luc rief, dann kamen Künstler, Rabbiner, Popen, Pfarrer, Politiker verschiedenster Couleur, Schriftsteller, Intendanten oder Regisseure. Mit Sachkompetenz und hervorragender Rhetorik, aber auch sich selber in Frage stellend, überzeugte sie in unzähligen Veranstaltungen davon, wie Ideen zur Realität werden können. Ihren  Mitarbeitern machte Luc es nicht gerade leicht. Die Anforderungen an Qualität und Einsatz waren hoch aber richtig. Das bestätigen die Ergebnisse. Am Beginn ihrer Amtszeit waren viele Thüringer doch eher skeptisch, denn auch in den Parteien und Gewerkschaften kamen Führungskräfte in großer Zahl aus den „alten Bundesländern“. Nach einigen Erfahrungen mit „Westimporten“ waren wir ganz einfach misstrauisch. Luc Jochimsen überzeugte schnell durch ihre Weltoffenheit und Sachkompetenz. Ihr konsequenter Einsatz für Frieden und Verständigung, aber auch der mutige Schritt, sich einer aussichtlosen Wahl zur Bundespräsidentin zu stellen, brachte viele Sympathien auch außerhalb ihrer Partei. Der Maler Jost Heyder war von der Haltung dieser Frau zutiefst beeindruckt. Er hat in seinem Künstlerleben schon viele bedeutende Menschen gemalt und wollte auch die „Grande Dame“ der LINKEN portraitieren. Zu seiner Freude konnte ich das „Model“ vermitteln. Es entstanden zwei völlig unterschiedliche Porträts, welche die UNZ als Premiere erstmalig öffentlich vorstellen kann. Jost Heyder versteht es Charaktereigenschaften seiner Modelle meisterhaft herauszuarbeiten. Luc Jochimsen wirkt auf den Bildern sehr nachdenklich. Sie hat dazu viele Gründe, wenn wir die letzten Jahre Revue passieren lassen.

Was vor einigen Jahren im Bauernkriegspanorama auf dem Frankenhäuser Schlachtberg als „Kultur neu denken“ begann, nahm über Jahre hinweg seinen erfolgreichen Lauf. weiterlesen …


Meine eindrücklichsten kulturpolitischen Ereignisse in den 8 Jahren

Die Zeitung Politik & Kultur hat für ihre aktuelle Ausgabe bei ausgewählten Kulturpolitikern, die nicht mehr für den Bundestag kandidieren, nach ihren eindrücklichsten kulturpolitischen Ereignissen ihrer Laufbahn gefragt.
HIER
die beiden Zeitungsseiten und im Folgenden mein Beitrag:

Weg zur Integration

So einfach zu beantworten ist diese Frage nicht, denn das eindrücklichste kulturpolitische Ereignis kann doppelt erlebt werden: als „eindrücklichst“ negativ ebenso wie „eindrücklichst“ positiv. Insofern komme ich mit einem Beispiel nicht aus.

Der Abriss des Palastes der Republik war für mich eindeutig das „eindrücklichst“ niederschmetternste kulturpolitische Ereignis: 15,16,17 Jahre nach der Vereinigung des Landes. Ach, wie gerne hätte ich eine große, gläserne transparente Architektur in der Hauptstadt gesehen, die mit ihrem Mantel des 21. Jahrhunderts Teile des rekonstruierten Schlosses wie einen Teil des Palastes der Republik – den Volkskammer-Saal zum Beispiel, historischer Ort des neuen Landes – umhüllen würde. Und dazu neue Räume für Bücher, Bilder, Aufenthalt, Konferenzen, Verweilen… Gegenwart trifft auf Geschichte! Das wäre doch ein Motto für eine Erinnerungskultur und eine kulturpolitische Entscheidung für die Zukunft.
Aber ach, was entsteht da nun für ein provinzielles Disney-Land-Sammelsurium, das vor allem eins deutlich macht: dieses neue Land hat und will keine eigene, selbstbewusste Identität!

„Eindrücklichst“ positive Ereignisse gab es für mich zwei:

Erstens: Die Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas im Tiergarten, ganz nah am Reichstag. Endlich ist der „vergessene Holocaust“ an den Zigeunern sichtbar geworden.

Zweitens: das Gedenken an Georg Elser, den einzigen, ganz und gar einsamen und alleinigen Kämpfer gegen Hitler-Diktatur und Krieg, der früher als alle anderen Widerstandsleistenden den Tyrannenmord gewagt hat. Endlich ist auch er gegenwärtig in der Stadt, wo er verhört und gefoltert wurde. man sieht die Umrisse seines Gesichts im Profil als Schatten hoch über der vielbegangenen und befahrenen Wilhelmstrasse. Eine unübersehbare Aussage zur Würde des Menschen.


Letzten Montag in der 3sat-“Kulturzeit“:

„Der große Kulturcheck“: DIE LINKE

Die Sendung „Kulturzeit“ auf 3sat nimmt in der Serie „Der große Kulturcheck“ die Programme der sechs wichtigsten Parteien unter die Lupe. Wie sieht ihr Kulturbegriff aus, welche kulturellen Schwerpunkte wollen sie setzen? Im 4. Teil ging es am Montag um unsere Partei  – hierfür wurde ich interviewt.

Ein Schwerpunkt sind Kinder. Wir treten dafür ein, dass es Zugang zur Kultur in all ihren Facetten, von früh auf an für jedes Kind geben muss. Weil wir finden, wenn das nicht stattfindet, werden Menschen so schmal erzogen und ausgebildet, dass sie eigentlich nicht als volle Persönlichkeiten ins Leben kommen und insofern auch eine Demokratie gar nicht stützen können.

DIE LINKE sorgt sich also um die Zukunft. Auch um die der Künstler?

Damit die Künstlersozialkasse leisten kann was sie leisten soll für die Kreativen in unserem Land, müssen die Unternehmen kontrolliert werden. Anders geht das ja nicht. Ich meine, in diesem Katalog der Negativa, wie es Kreativen in unserem Land geht, ist die Künstlersozialkasse ja einer der wenigen Leuchttürme und positiven Beispiele. Und daran festzuhalten ist Politik, die wir immer vertreten haben.

Das alles kostet Geld. Geben wir hierzulande eigentlich genug für die Kultur aus?

Ich finde es allmählich kaum mehr hinnehmbar, wenn wir über die Milliardenbeträge diskutieren, die bei uns mit einem Federstrich und in Nachtsitzungen genehmigt werden, dass wir immer noch sagen: Ja, aber diese 50.000 Euro für ein Theaterprojekt oder für ein Museumsprojekt sind nicht finanzierbar. Wo sind wir denn eigentlich? Es kommt auf die Definition an. Ist Kultur Daseinsvorsorge in unserem Land? Dann müssen wir diese Kultur auch finanzieren können. Und wir dürfen nicht diesen Kannibalismus fördern: Die großen Theater gegen die kleinen. Die Oper gegen die Büchereien. Die Museen gegen die Ausstellungsmacher der freien Szene.

Vielleicht könnte sich um diese Daseinsvorsorge ja ein Bundeskulturminister kümmern, oder?

Ich finde, wir brauchen einen Kulturminister mit Ressort, mit eigenem Ministerium, der am Kabinettstisch sitzt, gleichberechtigt mit seinen Kolleginnen und Kollegen. Und insofern auch eine Zusammenführung der Auswärtigen Kulturpolitik, die jetzt beim Außenministerium liegt, und der nationalen, inneren Kulturpolitik, die beim Staatsminister für Kultur liegt.

Brauchen wir da nicht auch ein Staatsziel Kultur, um unser Kulturplansoll zu erfüllen?

Staatsziel Kultur – warum haben wir das nicht längst in unserer Verfassung? Noch niemand konnte mir erklären, wieso ein Land wie die Schweiz – ein Bundesstaat, noch viel föderaler organisiert als die Bundesrepublik Deutschland – das Staatsziel Kultur in seine neue Verfassung aufgenommen hat. Warum ist das bei uns nicht ein wichtiges Thema? Warum wird uns gesagt: jetzt warten wir erst einmal ab, es geht auch anders. Warum gehen wir von diesen grundsätzlichen Bekenntnissen zur Kultur immer wieder weg?

DIE LINKE will also:


„Man muss seine Träume verteidigen“

In der PHOENIX-Reihe „MdB ade“ wurde am Freitag, den 30. August 2013, um 15 Uhr dieses Gespräch mit Erhard Scherfer gesendet.

Hier einige Zitate:

Der Arbeitstitel ihrer Biografie lautet „Die Verteidigung der Träume“. Warum muss man Träume verteidigen?

Man muss Träume vor allen Dingen in dem Moment verteidigen, wenn man Träume in der Wirklichkeit  umsetzen will. Wer Gerechtigkeit will, muss immer wieder dafür kämpfen – was nicht allen passt. Insofern müssen Träume – wie eben der von Gerechtigkeit – verteidigt werden.

Meine Kindheit im Krieg führte zu dem Lebenstraum: keine Kriege, sondern Frieden unter den Völkern. Dieser Traum ist aus einem Albtraum entstanden.

Der zweite Traum betrifft die Rolle der Frau. Lange wurde die Frau als zweite Kategorie Mensch betrachtet. Das hat sich Gott sei Dank geändert.

Journalismus war mein Traumberuf. Ich hatte die etwas naive Vorstellung, dass, wenn die Menschen genug Informationen haben, es nie wieder eine Diktatur geben könnte.

Bei meinem Wechsel in die Politik war ich unsicher, ob ich in der Politik handeln kann. Da empfinde ich einen Nachteil gegenüber den Berufspolitikern. Ich gehe eher einen Schritt zurück, schaue, ob ich nicht auch die andere Seite verstehen kann.

In den vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass Politik und Journalismus heute sehr verschmolzen sind. Ich denke da an einen Spiegelsaal: das eine reflektiert das andere.

War Ihre Kandidatur für das Bundespräsidentenamt eine Trotzreaktion?

Ich bekam dieses Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. Ich empfand es als sehr ehrenhaft, dass die Partei und auch die Fraktion mir das zugetraut haben.

In dieser Zeit hat mir mein journalistisches Vorleben geholfen, denn ich kannte die Fragen.

Und bei der Kandidatur ging es auch nicht um eine Mehrheit, sondern darum, unsere Ideen in die Diskussion zu bringen. Ich wollte mich als Friedensstifterin, als Vereinigerin zwischen Ost und West und als Schirmherrin für die Schwachen einmischen.

Hätten Sie sich nicht in einer anderen Partei engagieren können?

Ich konnte in keine andere Partei. Die SPD meinte schon früher, ich wäre nicht zuverlässig, man könne mich nicht einordnen. Ich empfand das als Kompliment.

Haben Sie Mitstreiter in anderen Fraktionen gefunden?

Ja, in Claudia Roth und Ulla Schmidt habe ich tolle Mitstreiterinnen gefunden. Auch in Peter Gauweiler, dem Vorsitzenden des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik.

In der Kultur gibt es ein unabhängiges Zusammenarbeiten über Fraktionsgrenzen hinweg.

+++ Achtung: Auftritt eines Überraschungsgastes +++

Wir haben jemanden gefunden, den man eigentlich auch nicht ohne Weiteres Ihrem Lager zuordnen kann, der sich aber außerordentlich positiv über Sie geäußert hat. Das spielen wir Ihnen jetzt auch mal vor:

Hugo Müller-Vogg, Journalist und Autor

Liebe Luc Jochimsen, wir kennen uns ja aus Frankfurter Zeiten – Sie HR-Chefredakteurin, ich Herausgeber bei der FAZ. Ich fand die meisten ihrer Kommentare damals nicht so sonderlich toll, Sie haben sich über meine Texte geärgert. Trotzdem hat es mich sehr gefreut, dass Sie mich als Co-Moderator in Ihre politische Talk-Show „3, zwei, eins“ mit hineingenommen haben. Da haben wir uns immer heftig gestritten und manchmal war der Streit unter den Moderatoren heftiger als der unter den eingeladenen Politikern. Sie waren immer eine überzeugte Linke – aber mir hat immer imponiert, dass Sie sich nie vereinnahmen ließen, auch nicht von der damaligen SPD-Landesregierung in Hessen.

Wir haben uns dann ja in Berlin wieder häufiger getroffen, gesprochen, auch gefeiert. Ich denke noch daran zurück, wie wir einen Ihrer runden Geburtstage gefeiert haben und ich dann um 12 Uhr mitten im Lokal die Internationale angestimmt habe. Das halbe Lokal war entsetzt, Sie haben sich amüsiert.

Ich hätte Ihnen gegönnt, dass Sie 2009 Alterspräsidentin des Bundestages geworden wären. Aber dafür, liebe Luc Jochimsen, waren Sie leider drei Monate zu jung.

Haben Sie Träume für die nächste Lebensphase?

Dass wir unsere Gesellschaft verändern können. Ich hoffe, dass wir unsere Kinder nicht nur dem Konsum aussetzen – Kinder brauchen Kultur. Kultur für alle, Kultur als Lebensmittel – um ganzheitliche Menschen zu werden.

Das komplette Interview kann man sich HIER durchlesen.


„Kultur muss zu unserem Wertefundament gehören“

In einer Serie hat Deutschlandradio Kultur die Kulturpolitik der verschiedenen Parteien unter die Lupe genommen. Am vergangenen Freitag ging es im fünften Teil unter dem Titel „Mindesthonorare für Kreative“ um unsere Partei.

Den Beitrag können Sie im Folgenden nachlesen:

Kultur sei „Alltagskultur und hohe Kunst gleichermaßen, kulturelles Erbe“ wie „Subkultur“, heißt es im Wahlprogramm: Diesem Kulturbegriff folgend, will die Linkspartei „das kulturelle Leben in allen Regionen und Milieus fördern – als Basis für die Verständigung zwischen den verschiedenen Gruppen der Gesellschaft“. Unabhängig von seiner „sozialen, regionalen oder ethischen Herkunft“ soll jeder in Deutschland seine „kulturelle Identität finden“ können.

Dazu soll die öffentliche Kulturförderung erhalten, idealerweise ausgebaut werden: für die „öffentlichen Einrichtungen über die freie Szene, gemeinnützige Projekte und Initiativen bis hin zu den kleinen Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft“. Eine umfassende Gemeindefinanzreform soll die Länder und Kommunen „finanziell stärken“ – unter anderem, indem die Kommunalfinanzen von der konjunkturellen Entwicklung unabhängig gemacht werden. Kultur sei ebenso „verstörend“ wie „anregend“, sei nicht zuletzt „Genuss und Freude“, und dies alles sei „kein Luxus, den sich die Gesellschaft leisten sollte, sondern Sinn des Lebens“. Luc Jochimsen, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion der Linkspartei im Bundestag:

„Das Gebot der Stunde heißt doch: Wie machen wir die Kultur tatsächlich zu unserem Wertefundament? Und wie fördern und stärken wir die Künstlerinnen und Künstler in unserem Land, dass die Künste tatsächlich die Basis unseres Gemeinwesens bilden können?“ weiterlesen …


Süddeutsche Zeitung vom 30. August: Abschied der Bundestags-“Haudegen“

„Noch vier Tage, dann beginnt der Exodus der Alten. Am Dienstag dürfen Franz Müntefering, Hermann Otto Solms, Heidemarie Wieczorek-Zeul und Luc Jochimsen zum letzten Mal in den Plenarsaal des Bundestags. Auf der Tagesordnung steht eine Debatte über die Lage in Deutschland. Auch die Kanzlerin wird reden. Um 12.30 Uhr soll alles vorbei sein, dann wird Norbert Lammert die letzte Sitzung vor der Wahl beenden – und das politische Leben der alten Haudegen Geschichte sein.“

Für seinen Artikel sprach SZ-Redakteur Robert Rossmann auch mit mir:

„‚In den fünfziger Jahren war die Gesellschaft jünger als heute‘, sagt Jochimsen. Regiert habe aber Konrad Adenauer. Inzwischen sei die Bevölkerung viel älter, trotzdem würden alle fordern: ‚Jetzt muss mal Schluss sein, mit den Alten.‘ Absurd sei das. Wie wichtig lebenserfahrene Abgeordnete seien, beweise doch etwa Hans-Christian Ströbele. 74 Jahre sei der nun alt, seine Arbeit aber noch immer unverzichtbar für die Geheimdienstkontrolle und manchen Untersuchungsausschuss.“ (…)

„Wichtiger als das reine Alter sei aber die konkrete Lebenserfahrung, findet Jochimsen. Niederlagen eingesteckt zu haben, wieder aufgestanden zu sein, das fehle jüngeren Abgeordneten. Viele kämen direkt von der Universität ins Parlament, die hätten sich kaum ‚im realen Leben geschlagen‘. Es gebe aber ‚halt auch so etwas wie Weisheit – eine Summe aus Erfahrungen, die man in Entscheidungen einbringt‘. In der Politik sei der Wert dieser Weisheit aber leider aus der Mode gekommen.“

Den kompletten Artikel kann man HIER lesen.


Ein Brief des Hamburger Abendblattes an mich und seine gut recherchierten Hintergrundinformationen zur Bundestagswahl

In diesem Brief (siehe Bild links)  heißt es unter anderem: „Ihre Meinung ist gefragt! Die Redaktion des Hamburger Abendblattes läutet die heiße Phase des Wahlkampfes ein. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns ein Bild davon machen, wie die Menschen in und um Hamburg das politische Großereignis verfolgen und verfolgen.“

Ich habe dem Chefredakteur folgenden Antwortbrief geschrieben:

An Lars Haider, Chefredakteur Hamburger Abendblatt

Sehr geehrter Herr Haider,

ich habe eine interessante Anfrage zum „Mitmachen“ im Wahlkampf von Ihnen bekommen. Unter meiner korrekten Hamburger Adresse. Allerdings als „Herr Luc Jochimsen“ und mit einem Fragen-Katalog, der für eine Bundestagsabgeordnete etwas exotisch ist, um es freundlich auszudrücken. Ich habe ihn trotzdem ausgefüllt, wenn auch mit einigem Erstaunen darüber, wie Sie wohl Ihr Sample von Bürgermeinungen zusammen bringen, wenn darunter ein „Herr Jochimsen“ ist, von dem die Absender keine Ahnung haben.

Ich erlaube mir, diesen wahl-demokratischen-medialen Vorgang auf meiner Homepage zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Luc Jochimsen

Meine Antworten auf die Fragen des Hamburger Abendblattes können Sie links nachlesen.


„Für die Medien war ich Störfaktor“ – Mein Interview bei mitmischen.de

Im Juli hatte ich Besuch von Redakteuren des Jugendportals des Bundestags „mitmischen.de“. Im Rahmen einer Serie „Ende der Amtszeit“ wurden ausscheidende Abgeordnete verschiedener Fraktionen zu ihrer Zeit im Bundestag, den Höhepunkten ihrer Arbeit und ihren Plänen für die Zukunft befragt.

Dazu heißt es im Artikel:   Ein Highlight ihrer achtjährigen Amtszeit sei für sie auf jeden Fall ihre Kandidatur und der Wahlkampf für das Amt des Bundespräsidenten gewesen. Dabei habe sie am eigenen Leib erlebt, wie es ist, „mit Vorbehalten behandelt“ zu werden. „Für die Medien war ich ein Störfaktor.“ Die stürzten sich nämlich auf den Zweikampf zwischen Christian Wulff (CDU) und Joachim Gauck. Trotzdem trug sie aus dem Ganzen einen persönlichen Triumph davon: Die gesamte Delegation ihrer Partei stimmte für sie. „Dieser große ideelle Zusammenhalt – das war toll!“

Genau das werde sie auch vermissen, wenn sie in der nächsten Legislaturperiode keine Abgeordnete mehr sein wird: das gute Arbeitsverhältnis, den Austausch mit Kollegen wie etwa Gregor Gysi von den Linken. Die gebürtige Nürnbergerin habe allerdings schon öfter solche „Schnitte im Leben“ gemacht. „Ich finde das nicht allzu schlimm.“ Außerdem wiederhole sich im politischen Alltag vieles. „Dem zu entkommen und mehr persönliche Freiheiten zu haben“, darauf freut sich Jochimsen.

Das gesamte Interview können Sie [HIER] nachlesen.


„Kulturvolle Streiterin“

In der aktuellen Ausgabe unseres Fraktion-Magazins clara bedanken sich Abgeordnete unserer Fraktion bei den Kolleginnen und Kollegen, die bei der Bundestagswahl nicht mehr antreten. Petra Sitte hat Folgendes über mich geschrieben:

Vielen Dank, Petra!


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