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Presse

„Ein Nein niemals für ein Nein nehmen“

Die Saarbrücker Zeitung befasste sich in ihrer Samstagsausgabe – wie so viele Medien in diesen Tagen – mit Abgeordneten, die aus dem Bundestag ausscheiden: „Sag beim Abschied leise Servus“.

„Luc Jochimsen (77) verlässt nach zwei Legislaturperioden das Parlament, so wie elf weitere der 75 Linkspartei-Abgeordneten. Jochimsen ist vielen noch in Erinnerung, weil sie 2010 als Präsidentschaftskandidatin ihrer Partei gegen Christian Wulff und Joachim Gauck antrat. An die Zustimmung damals denkt sie gerne zurück. Die Publizistin rät aufstrebenden Polit-Talenten, ein Nein niemals für ein Nein zu nehmen. ‚Immer wieder aufs Neue insistieren und versuchen, zu überzeugen‘, betont sie.“


Last but not least

Die Rheinische Post trifft in ihrer Internetausgabe unter dem Titel „Diese Politiker sagen dem Bundestag Tschüss“ eine kleine Auswahl, „welche prominenten Gesichter nicht mehr kandidieren“.
Da werden zunächst einige Mitglieder von CDU/CSU und SPD genannt, dann ein FDP-Mann und eine Abgeordnete der Grünen. Und zum Schluss heißt es:
„Und auch die Linke verliert ein prominentes Mitglied: Luc Jochimsen. Die parteilose Fernsehjournalistin hatte zuletzt von sich reden gemacht, als sie für die Linke für das Amt des Bundespräsidenten kandidierte.“


Presseecho zum „Café Gedanken frei“

Thüringer Allgemeine mit dem Artikel „Klassik-Stiftung musste Goethes grafische Sammlung evakuieren“ und Thüringische Landeszeitung (TLZ):

+++ Die komplette Zeitungsseite mit dem Artikel +++


Mein Statement zum Obama-Besuch in der TA: „Die Rede war platt“

„Thüringer Abgeordnete gingen lieber auf Wahltour als zu Obama“
- so titelt heute die Thüringer Allgemeine. „Die meisten verfolgten die Rede des US-Präsidenten in Berlin auf dem Bildschirm – mit unterschiedlichen Bewertungen“.

Und weiter, gleich zu Beginn des Artikels heißt es:

„‚Ich halte nichts von diesen Auftrieben‘, sagte Luc Jochimsen, Kulturpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, auf Anfrage. Und: ‚Deutschland hat sich zum kleinen Provinzland herunterstilisiert, indem wir den Besuch zu einem Pseudo-Messias-Ereignis gemacht haben.‘ Verfolgt habe sie die Rede dennoch – am Bildschirm. Ihr Urteil: ‚Die war platt.‘ Am besten habe ihr gefallen, dass Obama sein Jackett mit dem Argument abgelegt habe, man sei in Deutschland unter Freunden.“


TA: Thüringer MdB zum Obama-Besuch

Die Thüringer Allgemeine berichtet in ihrer heutigen Ausgabe darüber, „was Thüringer Bundestagsabgeordnete beim Treffen mit Obama von der Kanzlerin erwarten“. Unter der Überschrift „Schnüffelskandal ansprechen“ fasst Berlin-Korrespondent Wolfgang Suckert zusammen, was Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Manfred Grund (CDU), Patrick Kurth (FDP) und ich dazu meinen.

Lukrezia Jochimsen, Linke:
Es ist ein überfälliger Besuch und viel selbstverständlicher, als er im Moment verkauft wird. Beide sollten sich darüber unterhalten, wie ein weiterer Krieg verhindert werden kann.


Interview zum musikalischen Prekariat

Das Kulturradio des Südwestrundfunk widmet sich in dieser Woche der sozialen Absicherung frei schaffender Musiker, die zum Teil erschreckend wenig verdienen. Und zwar dann, wenn sie nicht in einem der hoch subventionierten Orchester oder Ensembles sitzen, sondern sich auf dem freien Markt behaupten – als Musikschullehrer, Lehrbeauftragte an Musikhochschulen, als Kirchenmusiker oder freie Künstler in einem Kammermusikensemble.
Heute kam Maria Ossowski, Kulturkorrespondentin für die ARD in mein Büro, um mich zu diesem Themenschwerpunkt zu interviewen: „Warum ist die Lage der freischaffenden Musiker oft so prekär?“, „Welche politischen Handlungsspielräume sehen Sie?“, „Warum streben so viele Menschen einen künstlerischen Beruf an trotz fehlender sozialer Absicherung?“ … waren einige der Fragen.

Der gesamte Beitrag ist unter dem Titel „Warum Kunst so brotlos ist“ HIER  anzuhören.


„Wenn der Beruf auf Zeit zu Ende geht“

Sechs Beispiele für Abgeordnete aller Fraktionen, die aus dem Bundestag ausscheiden

Mehr als 100 Abgeordnete werden zur Bundestagswahl nicht mehr kandidieren. Sechs davon – darunter auch ich – ziehen in einer Veröffentlichung des Deutschen Bundestages, die in den kommenden Wochen kleineren Zeitungen und Anzeigenblättern beiliegen wird, Bilanz.

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Mit Lukrezia Jochimsen verlässt eine spätberufene Politikerin im Herbst den Bundestag. Die bekannte Journalistin, zuletzt Chefredakteurin beim Hessischen Rundfunk, zog 2005 mit 69 Jahren für Die Linke ins Parlament ein. „In meiner ersten Wahlperiode mussten wir als Linksfraktion viele Niederlagen einstecken, beispielsweise bei den Themen Mindestlohn, der Reform der Arbeitslosenversicherung sowie unserem Nein zur Verlängerung von Mandaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz. Damit haben wir aber wichtige Debatten angestoßen, die über die kritische Öffentlichkeit dann auch bei den anderen Fraktionen angekommen sind“, resümiert die gebürtige Nürnbergerin. „In der Politik muss man einen langen Atem haben. Wenn wir heute als Minderheit gegen Militäreinsätze stimmen, bleibt unsere Haltung auch für die Nachwelt wichtig.“

Als der von der Linksfraktion nominierte Abgeordnete Lothar Bisky im Oktober 2005 auch nach vier Wahlgängen keine Mehrheit für das Amt eines der sechs Bundestagsvizepräsidenten erhielt – ein Vorgang, der den bisherigen parlamentarischen Gepflogenheiten widersprach –, erlebte sie ihre traurigste Niederlage. Jochimsen: „Eine derartige Ausgrenzung ohne überzeugende Argumente ist mir an Herz und Nieren gegangen. Unsere Fraktion hat dieses Erlebnis allerdings zusammengeschweißt.“

Lukrezia, kurz: Luc Jochimsen machte sich als kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion unter anderem für die Auswärtige Kultur stark: „Zwei Jahre haben wir an einem neuen Gesetz gearbeitet und am Ende alle Fraktionen mit ins Boot bekommen. Jetzt können auch die kleinen unter den 140 Auslandsschulen, beispielsweise im Iran, die noch keine 20 Abiturienten nachweisen können, ein Budget für jeweils drei Jahre erhalten.“

Als eine der Sternstunden ihrer Parlamentszeit erlebte sie die Debatte über die Zulässigkeit der religiös begründeten Beschneidung von Jungen: „Das war über alle Fraktionsgrenzen hinaus eine sehr ehrliche Debatte.“ Auch mit nunmehr 77 Jahren bleibt die Publizistin aktiv: Anfang 2014 wird sie ihre Biografie veröffentlichen. Weitere Bücher sind in Planung.

HIER die komplette Seite als PDF.


ARD-Wahlprüfer: Ein Kulturminister für Deutschland?

Kulturpolitik wird im Kanzleramt gemacht. Deutschland ist das einzige EU-Land ohne eigenen Kulturminister. Muss das so sein? Oder braucht Deutschland ein Ministerium für Kulturpolitik? Dieser Frage ging ARD-Hauptstadtkorrespondent Hans Jessen nach und interviewte mich und Abgeordnete der anderen Fraktionen. Veröffentlicht wurde der Beitrag unter der Rubrik Wahlprüfer auf tagesschau.de. Bis zur Bundestagswahl werden hier jede Woche Parteien und ihre Programme unter die Lupe genommen.

Mein Statement:

Die Linke ist seit Jahren dafür, dass wir einen eigenen Kulturminister haben mit einem eigenen Ministerium, in dem die Auswärtige Kulturpolitik, die jetzt im Außenministerium angesiedelt ist, und die nationale Kulturpolitik zusammengeführt werden und er endlich nicht am Katzentisch in Brüssel sitzen muss – in der zweiten Reihe, sondern in der ersten Reihe auf gleicher Augenhöhe.


Zum „Sektfrühstück“ mit Inge Heym

Das Weimarer Stadtradio LOTTE hatte Inge Heym und mich in die Sendung „Sektfrühstück“ eingeladen – zu einem anderthalbstündigen Gespräch mit der Moderatorin Svea Geske über Stefan Heym, seinen diesjährigen 100. Geburtstag, seine jüngst erschienenen frühen Gedichte…

In der Mediathek von Radio LOTTE kann man sich das „Sektfrühstück“ anhören – HIER.


Reaktionen auf die Rede zum Auslandsschulgesetz

In der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Das Parlament wird unter der Überschrift „Einig in der Kritik“ über die Debatte im Bundestag zu den Auslandsschulen berichtet: „Die Regierung will einen gesetzlichen Finanzierungsanspruch schaffen. Doch den Abgeordneten geht das nicht weit genug. Sie kritisieren, dass ein größerer Teil der Schulen außen vor bleibt“.

Über meine Position heißt es in dem Artikel: „Dass es so wie von der Bundesregierung vorgeschlagen nicht gehe, ist auch die Sicht von Lukrezia Jochimsen (Die Linke), die sich enttäuscht von der Vorlage zeigte. ‚Wollen wir diesem Unsinn wirklich zustimmen?‘, fragte sie. Ein sinnvolles Auslandsschulgesetz müsse einen Nutzen für alle haben und dürfe nicht einzelne – große Schulen mit hohen Abschlusszahlen – privilegieren. ‚Das ist zwar gut für die einen, aber schlecht für die anderen‘, sagte sie. Bliebe es bei der jetzigen Regelung, würden neben der schon erwähnten Schule in Teheran unter anderem auch die altehrwürdige Schule in Neu Delhi sowie die erst jüngst gegründete Schule in Bratislava keinen Förderungsanspruch haben, sagte Jochimsen.“

Auf finanzen.net wird vermeldet: „Auslandsschulgesetz: Breiter Konsens über Nachbesserungsbedarf“. In dem Beitrag heißt es u.a.: „Kritik kam auch von Claudia Roth (Bündnis 90 / Die Grünen) und Dr. Lukrezia Jochimsen (Die Linke). Beide begrüßten den Entwurf, jedoch sprach Roth von ‚gravierenden Mängeln‘ und Jochimsen warf ein, dass nach dem derzeitigen Entwurf nur etwa ein drittel aller Deutschen Auslandsschulen berücksichtigt, und das ‚laut angepriesene Ziel‘ der Planungs- und Finanzierungssicherheit für die Schulen nicht erreicht würde.“


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