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Kultur neu denken

Macht Freiheit Reformation

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Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Unter andem auch Thomas Völker, M.A.
Er ist 1986 in Berlin geboren – somit der jüngste Teilnehmer unserer Veranstaltung. Er studierte Europäische Geschichte an der Technischen Universität Chemnitz und verfasste seine Abschlussarbeit im Bachelor (2009) zum Thema „Thomas Müntzer – ein Sozialist? Eine Neubestimmung seiner Ideenwelt zwischen Theologie und Revolutionsdenken“. Sein Masterstudium der Friedens- und Konfliktforschung schloss er 2012 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ab. Er wird ein Zwischenruf „Christentum und Kommunismus“ geben.

 

Unter anderem Matthias Schmidt Autor, Regisseur, Journalist, Kritiker. Er diskutiert mit Birgit Klaubert, Dr. Michael Grisko und mir über seinen Film „Thomas Müntzer – Der Satan von Allstedt“.
Schmidt wurde 1965 in Ribnitz-Damgarten geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Leipzig. Nach seinem Volontariat von 1993 bis 1995 beim MDR in Leipzig arbeitete er als Redakteur bis 1999 beim MDR-Fernsehen (Redaktion Kulturmagazine) und dann bis 2001 als Redakteur im ZDF-Landesstudio Hamburg. Seitdem ist er freischaffend tätig.
2004 erhielt Schmidt den Grimme-Preis für „Die Bühnenrepublik. Theater in der DDR“ (3Sat/ZDFtheaterkanal, 2003, 90 min, gemeinsam mit Thomas Irmer), 2009 World Television Award Banff, im Jahr 2009 den Gold Remi Award Houston und Documfest Timisoara Great Price für „Das Wunder von Leipzig. Wir sind das Volk“ (arte/MDR, 2009, 90 min, gemeinsam mit Sebastian Dehnhardt).


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Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Auch Bodo Ramelow ist diesmal wieder mit dabei. Er war schon 2008 und 2009 zu unseren Veranstaltungen  „Kultur neu denken – Festakt zur Geburtsstunde unserer Demokratie“ und „Kultur neu denken – Religion, Macht, Freiheit und die Schwierigkeiten Identität zu bestimmen“ auf dem Podium.
Dennoch will ich ihn noch einmal kurz vorstellen.
Er wurde 1956 in Osterholz-Scharmbeck/
Niedersachsen geboren. Nach der Ausbildung zum Kaufmann war er von 1981–1990 Sekretär der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) Mittelhessen und von 1990–1999 Landesvorsitzender der HBV in Thüringen. 1999 trat Ramelow in die PDS ein und kandidierte mit Erfolg für einen PDS-Spitzenplatz bei der Thüringer Landtagswahl. So war er von 2001–2005 Fraktionsvorsitzender der PDS im Thüringer Landtag.
Als PDS-Wahlkampfleiter im Bundestagswahlkampf errang er auch sein Mandat für die 16. Legislaturperiode. In dieser Zeit war er stellvertretender Vorsitzender und Religionsbeauftragter der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
Seit 2009 ist er Mitglied im Thüringer Landtag und dort Fraktionsvorsitzender für  DIE LINKE. 2006 erschien das Buch „Gläubig und Genosse – Gespräche mit Bodo Ramelow“.
Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.


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Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Unter anderem Thomas T. Müller, Direktor der Mühlhäuser Museen.

Müller wurde 1974 in Leinefelde im Eichsfeld geboren. Nach dem Abitur folgte das Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Ur- und Frühgeschichte sowie Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität in Göttingen. Ab August 1999 bis November 2005 leitete er das Stadtarchivs der Stadt Heilbad Heiligenstadt. Von Dezember 2005 bis Januar 2006 war Müller Fachreferent für Kulturgeschichte an den Mühlhäuser Museen, seit Februar 2006 ist er deren Direktor. Es ist Gründungsmitglied des Thomas-Müntzer-Gesellschaft und Mitglied in deren Vorstand. Seit dem Jahr 2006 gibt er zusammen mit einem Berliner und einem Prager Kollegen die Reihe „Europäische Wallfahrtsstudien heraus, von welcher soben der neunte Band erschienen ist.
Müller ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher und zahlreichen Zeitschriftenbeiträge zum Bauernkrieg, zur Reformations- und Wallfahrtsgeschichte. Er promoviert an der Universität Erfurt über den Bauernkrieg in der Stadt Mühlhausen.


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Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Unter anderem Oskar Lafontaine.

1943 in Saarlouis geboren, studierte er nach dem Abitur Physik in Bonn und Saarbrücken und schloss 1969 als Dipl.-Physiker ab. Von 1970 bis1975 war Lafontaine Abgeordneter im Saarländischen Landtag, danach von 1976 bis 1985 Oberbürgermeister in Saarbrücken. 1985 wurde er zum Ministerpräsident des Saarlandes vereidigt. Zwischen 1994 und 1999 war er Mitglied des Deutschen Bundestages, von 1995 bis 1999 Vorsitzender der SPD und ab 1998 bis 1999 Bundesfinanzminister. 1999 Trat Lafontaine von allen politischen Ämtern zurück. Nachdem er aus der SPD ausgetreten war, zog er nun für die WASG in den Deutschen Bundestag ein. Von 2005 bis 2009 war Lafontaine zusammen mit Gregor Gysi Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und von 2007 bis 2010 gemeinsam mit Lothar Bisky Parteivorsitzender der neugebildeten Partei DIE LINKE. Krankheitsbeding zog er sich von beiden politischen Ämtern.
Seit September 2009 führt er die Fraktion DIE LINKE im saarländischen Landtag und seit 2010 ist er der Vorsitzende der Internationalen Kommission der Partei DIE LINKE. 2012 trat er als Spitzenkandidat der LINKEN im Saarländischen Landtagswahlkampf an und wurde nach der Wahl zum Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Saarländischen Landtag gewählt.


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Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Unter anderem Professorin Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017.

Käßmann ist 1958 in Marburg geboren, studierte nach dem Abitur Theologie von 1977–1983 in Tübingen, Edinburgh, Göttingen und Marburg. Nach dem 1. Theologischen Examen im Jahr 1983 absolvierte sie bis 1985 ein Vikariat in Wolfhagen. 1985 folgte das 2. Theologische Examen. Sie wurde zur Pfarrerin der Landeskirche Kurhessen-Waldeck ordiniert. Sie engagierte sich schon im Studium im Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (1983–2002 Mitglied) und war ab 1991 bis 1998 Mitglied im Exekutivausschuss.
Nach der Ordination war sie von 1985–1990 Gemeindepfarrerin in Spieskappel und begann dort schon an ihrer Promotion zu arbeiten. 1989 veröffentlichte sie ihre Promotion unter dem Titel „Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche“. Anschließend war sie von 1990–1992 Beauftragte für den Kirchlichen Entwicklungsdienst. Ab 1992–1994 arbeitete sie als Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Hofgeismar und von 1994–1999 als Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages. Von 1999–2010 war Käßmann erste Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Sie war von 2003–2010 Mitglied im Rat der EKD und stand dem von 2009–2010 vor.
Seit 2010 ist sie Honorarprofessorin an der Ruhr-Universität Bochum und hat darüber hinaus seit 2011 die Max-Imdahl-Gastprofessur an der Ruhr-Universität inne.

Ich freue mich ganz besonders auf Margot Käßmann.


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Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Unter anderem Rabbiner Prof. Walter Homolka Rektor des Abraham Geiger Kollegs

Homolka wurde 1964 in Landau geboren. Er absolvierte das Studium der Philosophie, Theologie und Judaistik in München, London, Lampeter und Leipzig. 1997 folgte die Ordination zum Rabbiner. Er arbeitete unter anderem bei Bertelsmann, Greenpeace, der Alfred-Herrhausen-Gesellschaft für internationalen Dialog und der Kultur-Stiftung der Deutschen Bank.  Seit 2002 ist er Rektor des Abraham Geiger Kollegs, des ersten Rabbinerseminars in Deutschland seit dem Holocaust. Homolka ist Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam und hat Gastprofessuren u.a. an der New York University und der katholischen Péter Pázmány Universität Budapest.

Und außerdem Dr. Reinhard Höppner Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt a.D. und Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags

Höppner ist 1948 als Sohn eines evangelischen Pfarrers in Haldensleben geboren. Er studierte bis 1971 Mathematik und leitete von 1971 bis 1989 das Fachgebiet Mathematikliteratur im Akademieverlag Berlin. 1976 promovierte er extern an der TU Dresden mit einer Doktorarbeit zum Thema „Fixpunktaussagen für erweiterte Submarkoffsche Operatoren“ zum Dr. rer. nat.
Von 1980 bis 1994 war Höppner Präses der Synode der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen. Er trat 1989 in die SDP der DDR ein und wurde 1990 Abgeordneter und Vizepräsident in der Volkskammer der DDR. Ab 1990 bis 2006 war Höppner Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und gleichzeitig von 1990 bis 1994 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. Ab 1994 war er für acht Jahre Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt. Zwischen 1990 und 2002 war er außerdem stellvertretender SPD-Landesvorsitzender und von 1990 bis 2004 Mitglied im SPD-Bundesvorstand. Seit 2005 ist Höppner Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags.

 


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Unter anderem Dr. Michael Grisko Referent für Projektentwicklung und -förderung bei der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.  Grisko wurde 1971 in Kassel geboren und studierte nach dem Abitur Germanistik, Politik und Internationale Medienwissenschaften in Kassel und Dijon. Von 1996 bis 2001 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel. Dem schloss sich eine redaktionelle Mitarbeit bei ZDF/3sat-kulturzeit in Berlin – Thema Jahrhundertprojekt Museumsinsel – an. Grisko promovierte zu „Heinrich Mann und der Film“. Von 2006 bis 2008 war er Wissenschaftlicher Leiter des Buddenbrookhauses Lübeck, danach freiberuflicher Publizist. Seit 2010 ist Grisko Referent für Projektentwicklung und -förderung bei der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen. Er ist Autor zahlreicher Bücher zur Film- und Fernsehgeschichte, u.a. „Der Untertan – revisited“ (Berlin 2007), „Fernsehexperimente. Stationen eines Mediums“ (Mhrsg., Berlin 2009) oder „Texte zur Theorie und Geschichte des Fernsehens“ (Hrsg., Stuttgart 2010) und zuletzt „Albert Wilkening – der Gentleman der DEFA“ (Frankfurt/New York 2012).

Ich freue mich auf die Diskussion mit Dr. Michael Grisko am 12. Mai über den Film der Satan von Allstedt.


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Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Unter anderem Prof. Dr. Hans-Jürgen Goertz Vorsitzender der Thomas-Müntzer-Gesellschaft.

Goertz wurde 1937 in Fronza/Pr. Stargard, Westpreußen geboren. Er studierte  Evangelische Theologie, Anglistik, Philosophie und Geschichte von 1957 bis 1963 an Universität Hamburg, am Tabor College, Hillsboro, Kans., USA ( mit einem Fulbright Stipendium), an der Universität Göttingen und an der Universität Tübingen.
Er schloss 1964 das Studium ab und promovierte zum Dr. theol. an der Evangelischen Fakultät der Universität Göttingen mit einer Dissertation über „Innere und äußere Ordnung in der Theologie Thomas Müntzers“.
1963 – 1969 war Goertz erst Vikar, dann Pfarrverweser und anschließend Pastor und Ältester an der Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona. Zwischen 1969 und 1972 war er wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg (Ökumenisches Institut, gleichzeitig Studienleiter des Ökumenischen Studentenwohnheims der Universität). In den folgenden beiden Jahren hatte er ein Habilitandenstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Wohnsitz in Hamburg) inne. Habilitationsschrift: Geist und Wirklichkeit in der Theologie Erich Schaeders (1980). Von 1974 – 1980 war Goertz wissenschaftlicher Oberrat am Institut für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Hamburg und im Anschluss bis 2002 Professor für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Hamburg. 2002 trat er in den Ruhestand ein.
Er ist Vorsitzender der Thomas-Müntzer-Gesellschaft und Mitschriftleiter der vom Mennonitischen Geschichtsverein herausgegebenen Mennonitischen Geschichtsblätter. Seit 2007 arbeitet Goertz an einem fünften Band des Mennonitischen Lexikons.


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Unter anderem Dr. Peter Gauweiler Mitglied des Bundestages, Rechtsanwalt, Publizist, Staatsminister a. D. und Vorsitzender des Unterausschusses „Auswärtige Kultur und Bildungspolitik“.
Peter Gauweiler wurde am 22. Juni 1949 in München geboren, studierte nach dem Abitur Jura und promovierte zum Dr. jur. 1987. Er arbeitete als Rechtsanwalt und wurde geschäftsführender Partner der Münchner Rechtsanwaltskanzlei Bub, Gauweiler & Partner. 1968 trat Gauweiler in die CSU ein und wurde bereits 1972 zum jüngsten Münchner Stadtrat gewählt. Er war danach 10 Jahre Stadtratsmitglied bis er dann von 1982 bis 1986 Berufsmäßiger Stadtrat u. Kreisverwaltungsreferent der Landeshauptstadt München war. Zwischen 1986 und 1990 war Gauweiler Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Inneren und 1990-1994 Bayerischer Staatsminister für Landesentwicklung und Umweltfragen. Im Zeitraum von 1990-2002 war er Mitglied des Bayerischen Landtags und wechselte dann 2002 in den Deutschen Bundestages. In der 15. Wahlperiode war er stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien; seit 2006 ist er Vorsitzender des Unterausschusses „Auswärtige Kultur und Bildungspolitik“.
Gauweiler erhielt den Bayerischer Verdienstorden, Bundesverdienstkreuz am Bande, die Medaille „München leuchtet“ in Gold, er ist Träger des Titels „Ehrenfreund“ der Stadt Tel Aviv, Ehrenbürger Stadt Marktredwitz, Ehrenoffizier der Gebirgsschützenkompanie Traunstein, Ehrenmitglied des Trachtenvereins München Isargau und Ehrenmitglied des Trachtenvereins Großhadern.


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Unter anderem Gregor Böckermann von der Initiative Ordensleute für den Frieden (IOF).

Gregor Böckermann ist 1940 in Damerau/Pommern geboren. Er erhielt 1968 die Priesterweihe in der Ordensgemeinschaft der Afrikamissionare/Weiße Väter. Die folgenden Jahre von 1968 – 1986 verbrachte er in Algerien. 1986 kehrte er nach Deutschland – Frankfurt am Main – zurück. Dort engagierte er sich bis 2005 für den Christlich-Islamischen Dialog.  Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Besonderen bei Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, Bekämpfung der Armut und dem ungleich verteilten Reichtum. Seit 1986 engagierte sich Böckermann in der Initiative Ordensleute für den Frieden (IOF). Diese Initiative besteht aus katholischen Ordensleuten, evangelischen wie katholischen Nicht-Funktionsträgern und auch Nichtchristen. Seit den Protesten gegen den NATO-Raketenbeschluss vor 30 Jahren engagiert sich die Initiative für Frieden und Abrüstung und thematisiert zugleich das kapitalistische Wirtschaftssystem als Quelle dauernder Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Spektakuläre Aktionen zivilen Ungehorsams gehören zu ihren erprobten Methoden. Böckermann wurde in Folge dieser Aktionen bereits zweimal inhaftiert. 2003 erhielt die IOF den Aachener Friedenspreis für ihr Engagement. 2005 trat er aus dem Orden aus und heirate. Es ist weiterhin bei der IOF aktiv.

Wer kommt alles nach Mühlhausen?

Unter anderem Prof. Dr. Josef Freitag Lehrstuhlinhaber für Dogmatik an der Universität Erfurt

Freitag wurde 1950 in Everswinkel geboren, studierte zunächst katholische Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und wechselte dann von 1970-1977 an die Pontificia Universitas Gregoriana in Rom. In dieser Zeit wurde er durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. Im Studienjahr 1973/74 studierte er an der Faculté de Théologie Catholique der Université de Strasbourg II. 1975 erwarb er in Rom das Bakkalaureat in Theologie (Pontificia Universitas Gregoriana, Rom), 1977 das Lizentiat in Dogmatischer Theologie. 1976 wurde er zum Priester der Diözese Münster ordiniert.  Von 1977-1981 war er Kaplan in Oelde, bevor er von 1981-1984 Subdirektor und Studienpräfekt am Collegium Borromaeum in Münster war. Von 1985-1995 war er Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg/Breisgau, wo er 1989 mit einer Studie über das Thema „Das sacramentum ordinis auf dem Konzil von Trient“ promoviert wurde. Für diese Arbeit wurde er mit dem Karl-Rahner-Preis für theologische Forschung, Innsbruck, und dem Bernhard-Welte-Preis, Freiburg, ausgezeichnet.
1994 folgte die Habilitation in Freiburg für Dogmatik und Ökumenische Theologie. Die Habilitationsschrift behandelte das Thema “ Geist-Vergessen – Geist-Erinnern. Vladimir Losskys Pneumatologie als Herausforderung westlicher Theologie“. 1995 erhielt er den Ruf auf die Professur der Theologischen Fakultät Fulda als Leiter des Katholisch-Theologischen Seminars an der Philipps-Universität Marburg. Dort lehrte er, bis er 2000 nach Erfurt berufen wurde. Von 2008 – 2011 war Freitag Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt.
Er ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Dogmatiker und Fundamentaltheologen, im Conseil Supérieur der Université Catholique d‘Afrique Centrale in Yaoundé/Kamerun und in der Arbeitsgemeinschaft für Theologie der Spiritualität, im Ökumenisch-theologischen Arbeitskreis (Erfurt, Jena, Leipzig, Halle), im Interdisziplinären Forum Religion der Universität Erfurt und im Wissenschaftlichen Beirat des Johann-Adam-Möhler-Institutes für Ökumenik, Paderborn. Er nimmt außerdem Beratertätigkeiten in verschiedenen Gremien wahr, darunter die Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2006 gehört er dem Advisory Council der Zeitschrift Pro Ecclesia. A Journal of Catholic and Evangelical Theology, herausgegeben vom Center for Catholic and Evangelical Theology, Princeton, NJ, an.


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