Zum Menü zum Inhalt

Veranstaltungen

Deutschland in bester Verfassung?

Für die Verfassungskonferenz habe ich mir Unterstützung aus Hessen und Brandenburg geholt. Zusammen mit Kerstin Kaiser, Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg und Dr. Ulrich Wilken, Landesvorsitzender DIE LINKE. Hessen, werde ich die Konferenz zu Gesetz und Gesellschaft eröffnen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und alle Teilnehmer der Veranstaltung nacheinander vorstellen.

Kerstin Kaiser Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg

Kaiser wurde 1960 in Stralsund geboren, studierte nach dem Abitur 1979 die russische Sprache und Literatur an der Staatlichen Universität Leningrad. Nach dem Abschluss 1984 war sie fünf Jahre als Lehrerin in der Sprachintensivausbildung der Parteischule beim ZK der SED „Karl Liebknecht“ tätig. Anschließend arbeitete sie bis 1991 im BIT-Center Kleinmachnow. Zwischen 1991 und 1995 war sie stellvertretende PDS-Bundesvorsitzende. 1995 nahm Kaiser eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin der PDS-Fraktion im Landtag Brandenburg an, gleichzeitig war sie stellvertretende Landesvorsitzende der PDS Brandenburg. Im Zuge ihrer Kandidatur für die Bundestagswahl 1994 wurde ihre Tätigkeit für das Ministerium für Staatssicherheit in öffentlichen und parteiinternen Debatten thematisiert. Sie verzichtete auf ihr Mandat. Seit 1999 ist sie Mitglied des Brandenburger Landtages, 2004 wurde sie Mitglied des Präsidiums und zunächst stellvertretende Vorsitzende der Fraktion der PDS, im Oktober 2005  dann Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Landtag Brandenburgs. Sie ist Sprecherin der Fraktion für Verfassungsfragen, Bundes- und Länderangelegenheiten und Mitglied im Hauptausschuss des Landtags.
Kaiser hat vier Kinder und ist in dritter Ehe mit Jörg Kokott, Mitbegründer der DDR-Band Wacholder, verheiratet.

Dr. Ulrich J. Wilken , Landesvorsitzender DIE LINKE. HESSEN, rechtspolitischer Sprecher DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag.

Wilken ist Jahrgang 1958 und wurde in Oberhausen/Rheinland geboren. Nach dem Abitur absolvierte er den Zivildienst im Katholischen Jugendamt Essen und studierte dann Soziologie, Politologie, Pädagogik und Philosophie an den Universitäten Frankfurt am Main und Marburg mit den Schwerpunkten: Betriebssoziologie, empirische Sozialforschung und Erwachsenenbildung. 1993 schloss Wilken seine Promotion zum Dr. phil. in Pädagogik an der Universität Marburg ab. Seine politische Arbeit begann 1980. Wilken war Gründungsmitglied der Demokratischen Sozialisten (DS) und von 1985 bis 1987 Generalsekretär der deutschen Sektion der Christen für den Sozialismus. 2000 trat er in die PDS ein und wurde ein Jahr später zum Kreisvorsitzenden Frankfurt am Main gewählt. Wilken fuhr als Delegierter zum Gründungskongress der Europäischen Linkspartei nach Rom und zum ersten regulären Kongress nach Athen. Seit 2003 ist er Landesvorsitzender der Linken Hessen. Er ist Mitglied im Kommunalpolitischen Forum Hessen, im OWUS (Offener Wirtschaftsverband von klein- und mittelständischen Unternehmen, Freiberuflern und Selbstständigen) und bei Ver.di. Seit 2008 ist Wilken Mitglied des Hessischen Landtags. Dort ist er der rechtspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE.


Deutschland – in bester Verfassung?

Konferenz zu Gesetz und Gesellschaft

23. Mai 2012, Schlosshotel Cecilienhof, Neuer Garten, Potsdam und Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Am Neuen Markt 9, Potsdam

Am 23. Mai, dem Verfassungstag, soll am Ort des Potsdamer Abkommens an
die frühen Verfassungen von Hessen und Brandenburg erinnert werden.
Was ist aus den Hoffnungen und Ideen der Stunde Null geworden, wohin hat
der sozial fortschrittliche und demokratische Aufbruch geführt? Hat es 1992 in
Brandenburg eine Weiterentwicklung dieser Vorstellungen gegeben? Und wie
steht es um das Grundgesetz heute? Bleibt es ein ewiges Provisorium?


Presseecho zur Veranstaltung im Kulturhaus Osterfeld

Die Pforzheimer Zeitung hat folgenden Artikel über meinen Besuch des Kulturhauses Osterfeld in diesem Monat gedruckt.

Bitte Lesen und Weitersagen!


Gleich zwei Podiumsdiskussionen beim Netzwerk Recherche vom NDR

Die beiden Veranstaltungen beim Netzwerk Recherche vom NDR standen unter dem Motto: Wir wollen nicht nostalgisch sein und als alte Magazinmacher über die heutige Arbeit der Magazine herfallen.

Trotzdem blieb es bei der ersten Veranstaltung „Früher war alles besser?! TV-Magazine damals und heute“ nicht aus, dass Franz Alt und ich und in gewisser Weise auch der Moderator Hansjürgen Rosenbauer immer wieder Beispiele für bessere journalistische Arbeitsbedingungen von früher herangezogen haben. Die beiden „aktiven“ Magazinmacher Anja Reschke (Panorama) und Ilka Brecht (Frontal 21) erklärten für ihre Arbeit, dass sie für heute schwieriger und in gleichermaßen aufklärerisch sei.

Da blieb Widerspruch im Raum, den das Publikum auch aufgriff.

Bei der zweiten Veranstaltung am Samstag „Magazine auf Profilsuche. Der Blick von draußen“ ging es um die Spiegelung von Politik und Medien. Roland Jahn und auch ich versuchten den „doppelten Blick“ einzubringen, den jemand hat, der Jahrzehnte lang journalistisch und jetzt politisch arbeitet. Die Magazinmacher Reinhard Borgmann (Kontraste) und Stefan Wels (Panorama) begannen die Diskussion mit zwei Zitaten. Helmut Kohl habe den Journalismus der politischen Magazine der öffentlich-rechtlichen Sender als ein Klärwerk bezeichnet und ein anderer bekannter Politiker habe in diesem Zusammenhang von Hämorrhoiden gesprochen.

Da war man eigentlich gleich beim Hauptthema: Der deutschen Unkultur und dem Fehlen an Streitkultur.

Wenn die Politik so von Journalismus redet, dann gibt es keine konstruktive Kritik. Eigentlich ein pessimistisches Fazit einer aufklärerischen Veranstaltung.


Panorama wird 50 Jahre – Ein Grund zum Feiern

Heute bin ich zu einem Empfang anlässlich des 50-jährigen TV-Jubiläums von Panorama. Ich freue mich, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen, Anekdoten auszutausen und über vergangene Zeiten zu plaudern. Aber auch das Neue bei Panorama interessiert mich und wird ganz sicher zu einem kurzweiligen Abend beitragen.

Derzeit finden Sie alle Panorama-Sendungen im Internet. Besonders möchte ich Ihnen die Sendung vom 2. Februar 1976 empfehlen. Den Beitrag über die Sexualmoral des Vatikans finden Sie hier.


Sonnabend auf der Leipziger Buchmesse

Die junge serbische Autorin Sonja Veselinović, die auf Einladung unserer Fraktion und mir zu Gast auf der Buchmesse war, las am Sonnabendvormittag auf dem Leipziger Messegelände Fragmente aus „Poema preko“ (Gedichte über). Zuvor hatte ich sie kurz vorgestellt – organisiert wurde die Lesung durch die Fraktion DIE LINKE und die Rosa-Luxemburg Stiftung Sachsen. Auch meine Fraktionskollegin aus Leipzig, Barbara Höll (Foto unten: 2.v.l.), und Volker Külow, LINKE-Abgeordneter im Sächsischen Landtag, waren bei der Veranstaltung dabei. (siehe auch Tagebuch-Eintrag vom 11. März)



Nachtrag zum Hertener Friedensforum vor einer Woche

Vor genau einer Woche war ich beim 1. Hertener Friedensforum zu Gast, veranstaltet vom Stadtverband der LINKEN. Zusammen mit dem verteidigungspolitischen Sprecher unserer Fraktion, Paul Schäfer, diskutierte ich über die Bundeswehr – zwischen Aufrüstung und Restrukturierung, zwischen Wehrpflicht und Freiwilligenarmee. Das Online-Portal Neue Rheinische Zeitung hat einen sehr ausführlichen Bericht über diese Diskussion geschrieben und mich anschließend noch interviewt.

Lesen Sie HIER den Beitrag „Heldenauftritte derzeit nicht gefragt“.

Foto: Norbert Arbeiter / Inszenierung des Verteidigungsministers in der BILD-Zeitung: die Politik verkommt zur Show


Am Samstag in Chemnitz: Symposium zu dem Thema „Kultur in Krisenzeiten. Zur Perspektive der Kultur(politik) in Sachsen"

ChemnitzDas Außergewöhnliche bei dieser Veranstaltung brachten die Kulturbürgermeisterin von Chemnitz, Heidemarie Lüth (3.v.l.) und ihre beiden Kollegen, Dr. Ralf Lunau aus Dresden (2.v.r.) und Michael Faber aus Leipzig (2.v.l.) ein: ein Bekenntnis zu linker Kulturpolitik in diesen drei sehr unterschiedlichen Städten.

Kultur als Daseinsfürsorge,
Kultur, die sich unentbehrlich machen muss,
Kultur als Investition in unsere Zukunft und gleichzeitig als Bewahrung unserer Schätze, die uns vorausgegangene Generationen überliefert haben.

Der Generalintendant von Chemnitz, Dr. Bernhard Helmich (rechts), schilderte den schon lange andauernden Kampf um den Erhalt des Theaters und beschrieb als Hauptsache den Rückhalt in der Stadt. Wenn Bürgerinnen und Bürger um ihr Theater kämpfen und der Politik unmissverständlich klar machen, dass sie ihr Theater brauchen und wollen, dann lässt sich Kultur erhalten. Über dem Schauspielhaus, in dem wir zusammen waren, steht übrigens in großen roten Buchstaben als Motto:
GLAUBE LIEBE HOFFNUNG.

BITTE LESEN UND WEITERSAGEN


THEATER MACHT REICH !!! – Vor Ort gegen den Kulturabbau in NRW

wuppertal
Vor Ort mit dem Landtags-Kandidaten der LINKEN, Bernhard Sander, und Susanne Herhaus, DIE LINKE Wuppertal

DIE LINKE in Wuppertal stellt die Streichungen im städtischen Haushalt in den Mittelpunkt ihres Landtagswahlkampfes und hatte mich gestern zu einer Diskussion eingeladen: Treffpunkt war das Schauspielhaus (Foto). Da ein Teil der Streichungen gegen die kulturelle Grundausstattung gerichtet ist, droht Wuppertal kulturell zu veröden. Ich habe mit Betroffenen über die Lage der freien Kulturszene und der Stadttheater gesprochen, was es bedeutet, wenn das Schauspielhaus geschlossen wird.

klausur_eins
Christian von Treskow - der die Freiwilligkeit von Kulturaufgaben in den Kommunen kritisiert - Gregor Gysi und Bettina Pesch
klausur_zwei
Helmut Schäfer: "Ohne Theater ist Kulturelle Bildung nicht möglich!"

Im Rahmen der  zweitägigen Klausurtagung unserer Fraktion in Dortmund, fand heute, gleich 9 Uhr unter dem Tagesordnungspunkt 4 eine Diskussion zum Kulturabbau und den drohenden Theaterschließungen in Nordrhein-Westfalen statt.

Dazu hatten wir Christian von Treskow, Intendant Schauspiel der Wuppertaler Bühnen, Bettina Pesch, Geschäftsführende Direktorin des Dortmunder Theaters und Helmut Schäfer, Dramaturg am Theater an der Ruhr in Mülheim eingeladen.


Start einer Veranstaltungsreihe in Ludwigshafen

LudwigshafenAm vergangenen Freitag fand die erste Veranstaltung der Kollegin Kathrin Senger-Schäfer
„Über den Kirchturm hinaus“ an einem wirklich außergewöhnlichen Ort statt – einem Kirchturm, der übrig geblieben ist und freundlich bewirtet wird von italienischen Gastgebern. Der medienpolitischen Sprecherin unserer Fraktion geht es mit dieser Veranstaltungsreihe um Diskussionen über Politik und Kultur – und ich war ihr erster Gast. Wir führten ein intensives Gespräch über die Medien und unsere Positionen als Linke.Politik_und_Kultur


Seiten: « 1 2 3 »

nach oben