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Arbeit in Thüringen

Auch in den Ferien geht der Krieg weiter…

Schaufenster 3Das Leben der afghanischen Bevölkerung und die Opfer des Krieges werden in Deutschland aus der Debatte um den Krieg in Afghanistan weitgehend ausgeblendet. Selbst im Untersuchungsausschuss über den Bundeswehrangriff in Kundus waren die Meinungen der Betroffenen und deren Familien nicht gefragt.
Meine KollegInnen Christine Buchholz und Jan van Aken, Mitglieder dieses Ausschusses, reisten daher zu Beginn dieses Jahres nach Afghanistan. Sie sprachen mit Opfern und Hinterbliebenen des Luftschlags von Kundus und bekamen einen Eindruck von dem menschlichen Leid, das damit verursacht wurde. An vielen Stellen des Landes bekamen die beiden zu hören: Afghanistan braucht nicht mehr Militär, sondern nachhaltige Hilfe und Gelder für den Wiederaufbau, um seine Zukunft friedlich gestalten zu können.

Mit einer Ausstellung, die aus 9 Tafeln besteht, wollen wir jetzt die Reise, die Diskussion und unsere Alternativen zur Kriegspolitik der Bundesregierung in Afghanistan darstellen.
Die Tafeln sind den Sommer über im wöchentlichen Wechsel im Schaufenster meines Bürgerbüros in der Weimarer Marktstraße 17 zu sehen.


Mein Sonnabend in und um Erfurt herum

Neudietendorf
Auf dem Podium bei der Afghanistan-Konferenz (v.l.n.r.): Christian Hirte, MdB (CDU); Astrid Rothe-Beinlich, Vizepräsidentin des Thüringer Landtags (Bündnis 90/Die Grünen); der Moderator Gerwald Herter; Prof. Dr. Dietmar Herz, Staatssekretär Thüringer Justizministerium (SPD)

Der Tag startete mit einem Interview bei Salve TV in Erfurt und ging weiter beim Tag der offenen Tür im Landtag. Hier war ich am Vormittag Gast beim Kommunalpolitischen Forum Thüringen e.V., das in mehreren Gesprächsrunden „Die Kultur in der Krise!“ in den Mittelpunkt rückte. In der Kultur Tätige oder für Kultur Verantwortliche haben sich über die Situation von Kulturinitiativen ausgetauscht. Diskutiert haben wir über die finanzielle Situation, den von uns geforderten Schutzschirm für die Kultur und die Einheit von Kultur, Bildung und Sozialpolitik. LandtagDanach stand ich für einen Polit-Talk mit Bodo Ramelow auf der Landtags-Bühne und anschließend ging es nach Neudietendorf bei Erfurt, wo die Evangelische Akademie Thüringen und die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen zu einer Tagung zum Thema „Krieg in Afghanistan: Kurskorrektur, Auswege oder dauerhaftes militärisches Engagement?“ eingeladen haben. In der Diskussionsrunde „Abzug oder Aufstockung? Welche politische Strategie gibt es für den Afghanistan-Konflikt?“ habe ich noch einmal unterstrichen, dass die deutschen Truppen sofort aus diesem Land abgezogen werden müssen. Alle anderen Teilnehmer sprachen sich gegen solch einen sofortigen Abzug aus.


Ost-West-Treffen in Suhl

Suhl
Ich berichte von meiner achtjährigen Geschichte als Linke zwischen Ost und West.

Unter dem Motto „Die Vielfalt in der Einheit als Chance für eine starke LINKE!“ kamen am vergangenen Samstag ca. 120 Mitglieder unserer Partei und Sympathisanten zusammen, um einen Monat vor dem Bundesparteitag über die weitere Entwicklung der Partei zu diskutieren – im 20. Jahr der deutschen Einheit, als Beitrag zu einem weiteren Zusammenwachsen von Ost und West.

DIE LINKE gibt es bundesweit erst seit 2007, sie hatte sich aus PDS und WASG gegründet und damit das Parteienspektrum in der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig verändert. Wie die Wahlergebnisse zeigen, setzen viele Menschen Hoffnung auf eine politische Kraft, die linke Positionen in der Öffentlichkeit stärker thematisiert und Alternativen zur herrschenden neoliberalen Politik entwickelt.


"Der 8. März – Wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt"

SchaufensterDer Thüringer Arbeitslosenverband war in der letzten Woche in meinem Weimarer Bürgerbüro und hat zum 99. Frauentag mein Schaufenster umdekoriert (Foto). Das zeigt mir, welchen Stellenwert dieser Tag auch ausserhalb von Parteien oder Gewerkschaften noch immer hat. Auch für mich ist der 8. März ein besonderer Tag.

Im Jahr 1981 hatte ich die Möglichkeit, für die ARD die Dokumentation „Der 8. März – Wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt“ zu machen. Ich portraitierte den Berufsalltag von Frauen im Bezirk Erfurt. Eine verheiratete Arbeiterin, eine geschiedene Frau, eine Ärztin und eine LPG-Bäuerin gaben Einblick in ihr Leben – und sagen auch heute noch, dass sie damals nichts beschönigt haben.

Heute wird dieser Film im thüringischen Bad Salzungen und am Sonntag in Hamburg öffentlich gezeigt – und anschließend gibt es jeweils eine Diskussion mit mir und dem Publikum.


Besuchergruppe aus Thüringen

BesuchergruppeHeute hatte ich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Weimar zu Gast, der ich in unserem Fraktionssaal von meiner Arbeit berichtete – und natürlich Fragen beantwortete.


Auf ein gutes Jahr 2010

Gestern fand im Erfurter Rathaussaal der Neujahrsempfang der Thüringer Linken statt – eine schöne Gelegenheit, um mit Kollegen, Bekannten, Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Gruppe_2
Bodo Ramelow, Hauptrednerin Gesine Lötzsch, Katja Kipping und Kersten Steinke (v.l.n.r.)
Thierbach
Geburtstagskind Tamara Thierbach, LINKE-Bürgermeisterin und Kulturdezernentin der Stadt Erfurt
Gruppe_1
Mit Ralph Lenkert (3.v.l.) und Harald Graef (2.v.r.), dem Präsidenten des Thüringer Verfassungsgerichtshofes

Zu Gast bei der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V.

Himmelsrichtung„Zur Frage der Himmelsrichtungen“ ist eine Veranstaltungsreihe der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V., die sich an mehreren Abenden mit der deutschen Einheit beschäftigt. Für Montag (25. Januar) war ich als Rednerin eingeladen und habe mich im Gespräch mit dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Friedrich Thießen von der Technischen Universität Chemnitz diesem Thema genähert.

20 Jahre deutsche Einheit – hier und da gibt es sie, die damals verheißenden blühenden Lanschaften. Aber so richtig grün sind sich Ossis und Wessis einander bis heute nicht. 50 Prozent der Westdeutschen haben ihren Fuß noch nie auf das Gebiet der ehemaligen DDR gesetzt und im Osten backt man immer noch „DDR-Brötchen“, neuerdings auch „Brötchen alter Backart“ genannt. Wie sieht es in Thüringen aus? Heißt es immer noch: Wessis in Weimar – Ossis in Eimer? Ist das Herz Deutschlands gespalten? Leben wir immer noch unter einem geteilten Himmel? Erledigt sich das Problem mit dem Heranwachsen der Nachwende-Generation in Ost und West? Sollte man Fragen überhaupt stellen, oder ist es besser so zu tun, als wäre da nichts als Eintracht?

Diesen Fragen will die Reihe nachgehen und dabei nicht nur das „Großeganze“ betrachten, sondern sie auch auf Thüringer und Weimarer Verhältnisse herunter brechen.Himmelsrichtung2


Mit einer Besuchergruppe aus Thüringen in der Amerikanischen Botschaft

Botschaft2

Vom 20. bis 22. Januar ist auf meine Einladung eine bunt gemischte Truppe aus Thüringen in Berlin – Schülerinnen und Schüler einer berufsbildenden Schule in Weimar und Mitglieder des Theatervereins Hildburghausen –, um gerade das politische Berlin besser kennen zu lernen. Auf ausdrücklichen Wunsch meiner Gäste, besuchten wir heute gemeinsam die Amerikanische Botschaft – auch für mich ein interessanter Termin, da ich das neue Gebäude am Pariser Platz noch nicht kannte. Herr Peterson aus der politischen Abteilung der Botschaft berichtete von seiner Arbeit und stand den interessierten Zuhörern Rede und Antwort. Die Begeisterung für den Präsidenten Obama, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger klare Worte spräche und beispielsweise die Banken zur Verantwortung zöge, war unüberhörbar. Aber es gab durchaus auch viele kritische Anmerkungen und Fragen: weiterlesen …


Eine Spende für die Erfurter Kunst- und Designschule IMAGO

Imago
Für Kunst & Kultur: Christina Wollrab (l.) und Sabine Cozacu (2.v.r.) von der Kunstschule und Sybille Suchy (r.) vom BDK Thüringen, dem Fachverband für Kunstpädagogik

Gestern besuchte ich die Jugendkunstschule IMAGO, um mir ein Bild über die Arbeit, Situation und Perspektive dieser Institution zu machen. Leider ist die Schule in großer finanzieller Bedrängnis. Deshalb starteten die Verantwortlichen jetzt den Aufruf
„100 SUCHEN 100″
, um 100 Personen zu finden, die IMAGO mit jeweils einer Spende über 100 Euro unterstützen. Ich habe sofort meine Zusage gegeben, eine der 100 UnterstützerInnen zu sein. Und auch meine Fraktionskollegen aus Thüringen werde ich bitten, sich an dieser wichtigen Aktion zu beteiligen.


Kultur-Tour in Thüringen: Kultur stärken, gerade in Zeiten der Krise

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Heute Morgen: Im Gespräch mit Radio-F.R.E.I.-Moderator Carsten Rose

Unter dem vorangestellten Motto nehme ich in dieser Woche eine Reihe von Terminen in Erfurt und Weimar wahr. Am Donnerstag werde ich die Erfurter Jugendkunstschule IMAGO besuchen, um die Einrichtung mit einer Spende zu unterstützen. Dies ist mir ein Herzensanliegen, wenn man sich die prekäre Lage der freien kulturellen Trägervereine anschaut. Die entstandenen Löcher in den kommunalen Haushalten dürfen uns nicht dazu veranlassen, Kultur tot zu sparen!

Bereits heute habe ich im Vormittagsprogramm von Radio F.R.E.I. ab 9 Uhr erläutert, dass für den Bereich der Kultur, gerade in Zeiten der Krise, ein Umdenken Not tut. Denn angesichts drohender Schließungen wird uns viel eher bewusst, was wir an der jeweiligen Einrichtung haben, und ist ein Theater erst einmal geschlossen oder ein historisches Gebäude verfallen, so ist auch ein Stück kulturelle Substanz unwiederbringlich verloren gegangen. Daher benötigen wir jetzt ein Soforthilfeprogramm Kultur, wofür ich mich als kulturpolitische Sprecherin meiner Fraktion stark mache.

Um Möglichkeiten des Erhalts kultureller Substanz geht es dann auch am Freitag, wenn ich das „Kooperationszentrum für Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut“ der FH-Erfurt besuchen werde. Viel zu lange war der Grundsatz vorherrschend, etwas lieber neu zu machen, anstatt es wiederherzustellen. Im Anschluss besuche ich noch die Alte Synagoge in Erfurt.


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