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Arbeit in Thüringen

Am Dienstag in Schleusingen, Suhl & Erfurt

Museumsdirektor Werneburg zeigt mir das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg

Am Dienstag, dem ersten Tag meiner Thüringen-Woche, besuchte ich Schleusingen in Südthüringen. Da mein Mädchenname Schleusinger ist, wollte ich schon immer mal in diesen Ort, um in Kirchenbüchern meiner familiären Herkunft auf den Grund zu gehen. Für dieses Vorhaben war leider keine Zeit, dafür besuchte ich andere interessante Einrichtungen.

Vormittags besichtigte ich das Naturhistorische Museum Schloss Bertholdsburg  Schleusingen.  Museumdirektor Dr. Ralf Werneburg führte mich durch die zahlreichen Räume des Schlosses und stellte mir die Ausstellungen vor. Ich war vor allem von der pädagogischen Gestaltung begeistert. Man bekommt in diesem Museum nicht nur die Möglichkeit, sich originale Fossilien anzusehen, sondern kann anhand von Plastiken den Lebensraum und das Aussehen ausgestorbener Tiere erfahren. Ein Highlight in Verbindung mit der Frage, ob Saurier ausgestorben sind, stellen die im Museum lebenden Leguane dar. Das museumspädagogische Konzept halte ich für so wertvoll, dass ich mich für dessen Ausgestaltung einsetzen und die Anschaffung eines dringend benötigten Beamers unterstützen werde. weiterlesen …


Aufruf: „Die Zukunft der Klassik Stiftung Weimar geht uns alle an“

Unter dieser Überschrift haben Weimarer KulturbürgerInnen eine Unterschriftensammlung für den Präsidenten der Stiftung, Hellmut Seemann, initiiert. Sie wollen gegenüber der Landesregierung ihre Betroffenheit über den Umgang mit ihm zum Ausdruck bringen. Unterstützt wird diese Aktion von der Thüringischen Landeszeitung, zahlreichen LeserInnen der Zeitung und engagierten ThüringerInnen.
Auch ich schließe mich der Unterschriftenaktion an, weil durch die Klassikstiftung ein Kosmos im entstehen ist. Er benötigt Kontinuität in der Beratung und Verwaltung. Da gilt der Satz von Herrn Matschie einfach nicht: „Nach 10 Jahren muss ein neuer Impuls her.“ Im Gegenteil: Überall da, wo Gründer solcher großer Kulturinstitutionen (die im übrigen UNSER Volksvermögen darstellen!) lange wirken konnten, gab es Erfolge. Insofern ist die Ratz-Fatz-Aktion des Kultusministers ein gravierender Fehler.
Meine Begründung wurde u. a. in der Ausgabe vom Donnerstag in der Thüringischen Landeszeitung abgedruckt.


Nachtrag: Mein Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung „Beyaz Kaos / White Out“ am vergangenen Freitag im Kunsthaus Erfurt

Besichtigung der Ausstellung mit der Kuratorin Eva Liedtjens

Sehr geehrte Frau Förster, sehr geehrte Frau Mehlhorn, sehr geehrte Frau Liedtjens,

vielen Dank für die Einladung und für die Möglichkeit, hier heute in Erfurt diese Ausstellung eröffnen zu dürfen.
Zunächst möchte ich kurz aus Ihrem ersten Brief an mich zitieren, in dem Sie mir die Idee zu dieser Ausstellung vorgestellt haben. weiterlesen …


„Mit BürgerInnen aus Erfurt und Weimar zu Besuch im Bundestag“ – ein Bericht meines Wahlkreismitarbeiters Matthias Plhak

Vom 6. bis zum 8. Oktober begleitete ich eine Gruppe junger und jung gebliebener BürgerInnen, die auf Einladung von Luc Jochimsen das politische Berlin besuchen konnte. Die einzelnen Punkte des Programms beschäftigten sich im wesentlichen mit Chancen und Möglichkeiten von jungen Menschen in Deutschland: Themen waren verschiedene Jugendkulturen, Programme zur Integration und Chancen für Jugendliche und die Auswirkung der föderalen Struktur auf die Umsetzung dieser Programme. Ein Besuch im ältesten Anti-Kriegsmuseum Europas und natürlich der Besuch im Bundestag mit einem Gespräch im Fraktionssaal der LINKEN mit Frau Jochimsen waren weitere Höhepunkte. weiterlesen …


Meine Rede zur Eröffnung der Ausstellung „Hügellandschaften“ im Altenburger Lindenau-Museum

Auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendkunstschulen in Thüringen habe ich am Samstag im Lindenau-Museum die Wanderausstellung „Hügellandschaften“ eröffnet – dies war für mich eine besonders große Freude, unterstütze ich doch seit 2008 das Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum. Es erhält einen Teil meiner Diäten-Erhöhung, die ich zwar annehmen muss, aber nicht für mich verwenden möchte. Lesen Sie nachfolgend meine Eröffnungsrede:

Ein früherer Innenminister hat einmal gesagt: “Wer Musikschulen schließt, bedroht die innere Sicherheit“. Und ein früherer Kulturstaatsminister hat gesagt: „Unsere Freiheit wird nicht am Hindukusch verteidigt – sondern in den Theatern, Museen, Büchereien – und Schulen natürlich.“
Mit Schulen hat er ganz sicher auch Kunstschulen gemeint und insofern ist es mir eine besondere Freude, ja Ehre heute hier in Altenburg in diesem großartigen Museum die Wanderausstellung „Hügellandschaften“ der Landesarbeitsgemeinschaften der Jugendkunstschulen in Thüringen eröffnen zu dürfen.

Besichtigung der Ausstellung mit meinen Kolleginnen aus dem Thüringer Landtag, Birgit Klaubert und Michaele Sojka

„Kultur für Kinder“ und „Freiheit durch die Vielfalt der Künste“ sind meine beiden politischen Hauptthemen.
Meine Jungfernrede im Bundestag 2005 hatte ich unter das Motto gestellt:
„Ohne Kultur gehen wir kaputt. Kultur ist die Nahrung einer Nation.“

Und in der Debatte um den Kulturetat 2007 habe ich für die Fraktion DIE LINKE die Forderung aufgestellt 1 Milliarde auszugeben für ein nationales Kulturprogramm für Kinder und Jugendliche, bei dem kreative Frauen und Männer als Kulturvermittler wichtige Arbeit leisten können. 1 Milliarde, das klang damals noch gigantisch. Heute gehen wir mit diesen Beträgen anders um – allerdings nicht, wenn es um Kultur und Kinder geht, sondern um Banken vor allem und Unternehmen.
Diese Initiativen haben wir als Fraktion seither immer wieder ergriffen, auch in einem Antrag durch ein Soforthilfeprogramm die Fragen der Finanzkrise für die Kommunen und Länder abzumildern – um die kulturelle Infrastruktur überall im Land aufrecht zu erhalten. weiterlesen …


Eine besondere ‚Sitzung‘ im Saal des Auswärtigen Ausschusses

Mittwoch, 15. September 2010, 13.30 Uhr, Sitzungssaal 2.800 im Paul-Löbe-Haus:

Es waren spezielle Gäste, die am Mittwoch in den Reihen des Saales Platz nahmen, wo sonst der Auswärtige Ausschuss und der Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik tagen. 50 Mädchen und Jungen der Werner-Seelenbinder-Realschule in Apolda, im Alter zwischen 15 und 16 Jahren, kamen auf meine Einladung für einen Tag nach Berlin, um den politischen Betrieb in der Hauptstadt besser kennenzulernen. Und weil es für die Jugendlichen spannend und gleichzeitig anschaulicher ist, habe ich sie für unser Gespräch in diesen Sitzungssaal eingeladen.

So berichtete ich ihnen gleich zu Beginn von der Arbeit in den Ausschüssen – den Weg, den all die Anträge und Gesetzesentwürfe durchlaufen müssen – und speziell die Arbeit der Linken. Wie wir mit unseren parlamentarischen Initiativen eigentlich immer in der Minderheit sind – unsere Ideen und Kritikpunkte aber dennoch in der Gesellschaft diskutiert und teilweise dann auch von den anderen Fraktionen übernommen werden – wie zum Beispiel unsere Forderung nach einem Mindestlohn. weiterlesen …


Ein Mitbringsel aus Meiningen

BrettAll denen, die sich schon immer nach den „Brettern, die die Welt bedeuten“ sehnten, konnte das Meininger Theater in den vergangenen Wochen helfen – und hat den alten Bühnenboden zum Verkauf angeboten. Dieser wurde kürzlich ausgetauscht und ab 10 Euro das Stück nun an interessierte BürgerInnen verkauft. Mit diesen Spenden wird der Förderverein Meininger TheaterFreunde e.V. unterstützt.

Das habe ich mir bei meinem Theater-Besuch in Meiningen am Wochenende natürlich nicht entgehen lassen, reiste mit einem Stück Bühnenboden im Gepäck zurück nach Berlin, wo es nun einen schönen Platz in meinem Büro bekommt. Hier stehen übrigens auch schon zwei alte Theaterstühle der Neuen Bühne Senftenberg…


Meine ganz persönliche Sommertour durch Thüringen

Gemeinsam mit meinen thüringischen und hessischen KollegInnen veranstalten wir in diesem Jahr eine Sommertour durch Thüringen und Hessen. Mich führt diese Tour nach Erfurt, Elgersburg, Meiningen, Bad Salzungen und Eisenach.

FunkwerkErste Station waren die Studios von Radio Funkwerk in Erfurt. Man hat mich gebeten, einen Text für den „Fledermausfunk“ einzulesen. Diese Radiosendung ist so etwas wie das Sandmännchen für die Ohren. Viele Menschen, ob Promis oder nicht, können für dieses Programm Gute-Nacht-Geschichten für die kleinen HörerInnen einlesen. Ich habe mich für den Text „Die vier Brüder“ von Wladimir Worobjow entschieden. Eine wunderbare Geschichte: Vier Brüder ziehen hinaus in die Welt, drei von ihnen erhalten ein Werkzeug, der vierte, Mamas Liebling, entscheidet sich für ein Kopfkissen. Die Brüder mit den Werkzeugen gehen nach Norden, Osten und Westen und sind alle erfolgreich, arbeiten hart und sind glücklich dabei. Der vierte jedoch bekommt ein Kissen und entscheidet sich für den Süden. Er schaut anderen beim arbeiten zu und erkennt schnell: Müßiggang füllt den Magen nicht. Seine drei Brüder schreiben alle Dankesbriefe an die Eltern: Es geht ihnen gut, das Werkzeug hat ihnen sehr geholfen. Er aber schreibt: Mutter, backe einen Kuchen, ich komme wieder nach Hause. weiterlesen …


Auch in den Ferien geht der Krieg weiter …

Büro_AusstellungDie neue Tafel der Afghanistan-Ausstellung im Schaufenster meines Weimarer Bürgerbüros in der Marktstraße 17.


Auch in den Ferien geht der Krieg weiter …

Afghanistan

Daran erinnert eine Ausstellung über Afghanistan, die seit einigen Wochen im Schaufenster meines Weimarer Bürgerbüros in der Marktstraße 17 zu sehen ist. Jede Woche gibt es dort eine neue Tafel – die Fotos und Texte wollen über die Situation in diesem Land berichten und unsere Alternativen zur Kriegspolitik der Bundesregierung darstellen.


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