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Publikationen

Bücher:

  • Zigeuner heute: Untersuchung einer Außenseitergruppe in einer deutschen Mittelstadt, Enke Verlag, Stuttgart, 1963
  • Hinterhöfe der Nation: Die deutsche Grundschulmisere, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1971
  • Sozialismus als Männersache oder kennen Sie ‘Bebels Frau’?: seit 100 Jahren ohne Konsequenz, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1978
  • Telegramme aus London, Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg, 1986
  • Warenhaus Journalismus – Erfahrungen mit der Kommerzialisierung des Fernsehens, Picus Verlag, Wien, 2004
  • Dieses Jahr in Jerusalem. Theodor Herzl – Traum und Wirklichkeit, Aufbau Verlag, Berlin, 2004

Gagen für die Plaudertaschen

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Faksimile des Artikels

Alles ist ungerecht. Ungerecht ist, dass Tom Buhrow als „Mister Tagesthemen“ ein ARD-Gehalt bezieht, während Claus Kleber vom ZDF pro Moderation des „Heute Journals“ bezahlt wird und damit wahrscheinlich viel mehr verdient. Ungerecht ist, dass Tom Buhrow sich Nebentätigkeiten als Angestellter genehmigen lassen muss, während Anne Will ihre Sendungen als eigene Firmenchefin produziert und niemanden gegenüber Rechenschaft schuldig ist, wo sie wann und gegen welches Entgelt sonst noch auftritt.

Das alles ist ungerecht und wird deshalb immer mal wieder in der Öffentlichkeit diskutiert. Sind die Spitzenleute des öffentlich-rechtlichen Systems tatsächlich so seriös, sachlich, unabhängig und der Information verpflichtet, wie sie selbst und ihre Anstalten behaupten, wenn sie gleichzeitig bei Banken und Firmen auftreten als Vertragsredner, Conferenciers, Interviewer, Moderatoren? Sind sie glaubwürdige, integre Journalisten oder nicht?

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Vierzig Jahre, vierzig Werke

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Gastkolumne Luc Jochimsen, Publizistin und Bundestagsabgeordnete der Linkspartei

VIERZIG JAHRE, VIERZIG WERKE

So, jetzt haben wir uns genug geärgert und zur Genüge empört über die westdeutsche Siegershow 60 Jahre, 60 Werke mitten aus dem kalten Krieg im 20. Jahr unserer Einheit.

Günter Grass hat „Skandal“ gerufen. Wolfgang Thierse hat geschimpft: „Der Kurator aus dem Rheinland hat immer noch nichts gelernt!“ Und die Akademie der Künste hat erklärt: „Der Verlust historischen Denkens über Kunst in diesem Land hat beunruhigende Ausmaße angenommen.“ Und Christoph Hein hat in einem bewegenden offenen Brief (Freitag 19/09) an die Bundesregierung geschrieben.

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Geplantes Monstrum

in: Neues Deutschland

Das ND widmet sich auf einer Debatten-Seite der Streitfrage: Braucht Berlin ein Einheits- und Freiheitsdenkmal?. Hierbei übernehme ich die kritische Position, Prof. Dr. Peter Brandt stellt mit seiner befürwortenden Argumentation meinen Gegenpart dar.

Faksimile der Zeitungsseite

»Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen« sagte Staatsminister Bernd Neumann (CDU) am 6. Mai vor dem Bundestagsausschuss für Kultur und Medien, als er die Jury-Entscheidung, das vorgesehene Wettbewerbsverfahren abzubrechen, bekanntgeben musste. »Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen«, sagte auch Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) und Jury-Mitglied in der gleichen Sitzung gewissermaßen als Trost-Echo und Hinweis auf die schwierige Aufgabe, die nun erst recht auf alle politisch Verantwortlichen zukäme. »Noch ist kein Denkmal vom Himmel gefallen« – als ob es darum ginge!

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Rückwärtsgewandte Geschichtssteuerung

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Zur Kritik an der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“

in: POLEN und wir (2/2009)

Am 3. September 2008 legte die Bundesregierung ihren Gesetzentwurf zur Errichtung der „Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung“ vor. Die Stiftung wurde in der Gesetzesvorlage der Koalitionsparteien vom 14. Oktober 2008 als „unselbständige“ Stiftung im „Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung ‚Deutsches Historisches Museum’“ eingebettet. Der Gesetzentwurf erlangte nach der zweiten und dritten Beratung im Deutschen Bundestag bei zu Protokoll gegebenen Reden mit Abstimmung ohne Debatte in der Nacht auf den 5. Dezember 2008 Gesetzeskraft. Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag hat dem Gesetz seine Zustimmung verweigert.

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Die 'Causa Brender'

in: Neues Deutschland

Es gibt in der »Dreigroschenoper« von Bertolt Brecht eine Szene über die Wirkung brutaler Machtausübung. Der Bettlervermarkter Peachum konferiert mit dem Polizeichef Brown. Es geht darum, dass Peachum eine große Bettlerdemonstration anlässlich der Hochzeitsfeierlichkeiten der Königin plant, um den Polizeichef zu erpressen. »Ja, machen Sie das nur, Peachum, schicken Sie die Leute auf die Straße«, sagt der Polizeichef ungerührt, »ich werde sie zusammenschlagen lassen, dass nichts mehr von ihnen übrig bleibt, niemand kann mir das verbieten.«

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Der 8. März oder: Wie die DDR ihre berufstätigen Frauen ehrt

in: querblick Nr. 2/2009, dem Infoblatt für feministische Politik und Geschlechtergerechtigkeit der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Vorgeschichte, Geschichte, Nachgeschichte einer ARD Dokumentation von 1981

Vorgeschichte:
1978/79 war eine Zeit der Reformdiskussionen in der alten Bundesrepublik. Wie geht es Kindern, Schülern, Studenten, Frauen, Arbeitern? Das waren zentrale Fragen, mit denen sich vor allem auch die öffentlich-rechtlichen Sender befassten: in Dokumentationen, politischen Magazinen, Gesprächsrunden…
Im Ersten, im Zweiten und allen Dritten Programmen.

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Was bleibt für die Kultur – in Zeiten der Krise?

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in: clara Nr. 11, dem magazin der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Faksimile des Artikels

Doch, es gibt gute Nachrichten! Da lese ich am 17. Januar 2009 in der Thüringischen Landeszeitung: Ein Dorf leistet sich sein Theater.

Kattendorf. Während bundesweit Kultureinrichtungen dem Rotstift zum Opfer fallen, hat sich der holsteinische 900-Seelen-Ort Kattendorf für rund eine halbe Million Euro ein eigenes Theater geleistet. „Damit sind wir im norddeutschen Raum die kleinste Gemeinde mit einem großen Haus“, sagte der Erste Vorsitzende des Theaterclubs Kattendorf, Martin Ruck. Das Gebäude umfasst auf einer Fläche von rund 275 Quadratmetern einen Theaterraum mit Platz für 120 Zuschauer, eine Haupt- und zwei Probebühnen sowie einen Bühnenkeller.

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Von Revolution zu Revolution

in: Freitag

Woran wir uns im Jahr 2009 erinnern sollten

„Das Geheimnis der Erlösung ist Erinnerung“, sagt W?adys?aw Bartoszewski. Wenn er recht hat, dann könnte 2009 ein für uns in vielfacher Hinsicht erlösendes Jahr sein. Fragt sich nur, welchen Erinnerungen wir nachgehen wollen.

Zwei besondere deutsche Geschichtskapitel hält der Kalender 2009 bereit, den Beginn der Weimarer Republik vor 90 Jahren und die friedliche Revolution vor 20 Jahren. Was aber wollen wir von den beiden Ereignissen erinnern?

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Kina, Kina, Kina

in: Freitag

Streit um die China-Berichterstattung der Deutschen Welle

Ja, früher war alles einfach. Da war China die Gelbe oder die Rote Gefahr. Ergraute Bundesrepublikaner und –innen erinnern sich noch an Kanzler Adenauer, der das Parlament mit den einfachsten Worten warnte: „Meine Damen und Herren! Ich sage nur: Kina, Kina,Kina!“

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Angeklagt: Das System ARD

in: Neues Deutschland

Horst Emig ist Sport-Journalist. Er konzipierte, moderierte große Live-Sendungen für die ARD und den Hessischen Rundfunk. Er war Abteilungsleiter einer großen Redaktion, der Sportchef einer öffentlich-rechtlichen Anstalt, einer der Könige des Mediensports mit dem besonderen Fachgebiet Radsport, also unter anderem auch Star-Reporter bei der Tour de France.

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