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Publikationen

Bücher:

  • Zigeuner heute: Untersuchung einer Außenseitergruppe in einer deutschen Mittelstadt, Enke Verlag, Stuttgart, 1963
  • Hinterhöfe der Nation: Die deutsche Grundschulmisere, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1971
  • Sozialismus als Männersache oder kennen Sie ‘Bebels Frau’?: seit 100 Jahren ohne Konsequenz, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1978
  • Telegramme aus London, Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg, 1986
  • Warenhaus Journalismus – Erfahrungen mit der Kommerzialisierung des Fernsehens, Picus Verlag, Wien, 2004
  • Dieses Jahr in Jerusalem. Theodor Herzl – Traum und Wirklichkeit, Aufbau Verlag, Berlin, 2004

Geiseln der Geschichte

in: Neues Deutschland

Was haben der vor vier Wochen gefangen genommene israelische Soldat Gilad Schalit und der vor 100 Jahren nach einem beispiellosen Justizskandal rehabilitierte französische Generalstabsoffizier Alfred Dreyfus gemeinsam? Für Alfred Dreyfus findet zur Zeit in Frankreich eine große Gedenkzeremonie statt: Ausstellung, Veröffentlichung einer Biografie, Rede des Staatspräsidenten …
Um Gilad Schalit freizubekommen, führt Israel einen nicht erklärten, schrecklichen Krieg … Zusammenhänge? Europa / Israel?

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Produktjournalismus

in: Neues Deutschland

Nomen est omen: DV Deutsche ZEITUNGSHOLDING nennt sich das Konsortium, dem die »Berliner Zeitung« gehört. Sie erinnern sich sicherlich, das sind die »Heuschrecken« um den britischen Zeitungsmanager David Montgomery, die den Berliner Verlag Ende 2005 und den Hamburger Morgenpost Verlag Anfang 2006 übernommen haben. Motiv? Aus den Blättern mehr Gewinn herausholen als dies die bisherigen Eigentümer geschafft haben. Die Erwartung allein an die »Berliner Zeitung« in diesem Jahr – in diesem ersten Geschäftsjahr – lautet: 15 Millionen!

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Kulturelle Vielfalt fördern und bewahren!

in: politik und kultur 2/06

Kulturpolitische Ziele in der neuen Legislaturperiode

Bis heute gibt es in diesem Lande eine auch im internationalen Vergleich bemerkenswert reiche, vielgestaltige kulturelle Szene. Ich sage das, obwohl wir in den letzten Jahren auch viele schmerzliche Verluste in der kulturellen Infrastruktur zu verzeichnen haben. Und ich sage das im Bewusstsein, dass dieser Reichtum bedroht ist – durch eine ganze Reihe von gesellschaftlichen Entwicklungen im nationalen und internationalen Rahmen. Haushaltskrisen, Legitimationsprobleme der Kulturpolitik, Liberalisierungsbestrebungen der Welthandelsorganisation im Dienstleistungsbereich usw. sind hier nur einige Stichworte.

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Das große mediale Fressen

in: Neues Deutschland

Nein, Herr Minister! Da gibt es ein schönes, neues Wort, das wir uns erst mal zurechtübersetzen müssen: »Binnenpluralität.« Der Duden hilft nur teilweise, nennt ein »mehrfaches, vielfaches Vorhandensein, ein Nebeneinanderstehen«, so lange es um die Pluralität geht – von »Binnen« findet sich dabei keine Spur. Was also ist gemeint? Eine Geschäftsformel, der Aufbau eines Medienmacht-Unternehmens, wie wir es in Deutschland noch nicht kennen, kurz genannt: SPRINGER + SAT 1.

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Nicht wählbar heißt die Devise

in: Freitag

Kommentar zur Verwahrlosung der parlamentarischen Sitten

Seit ich denken kann, gehe ich ins Theater. Tausendmal habe ich dort das Drama öffentlicher Demütigung erlebt. In den antiken Stücken, bei Shakespeare, Schiller, Büchner, Sartre, Brecht …

Da lernt man die Macht kennen und die menschliche Hybris. Da lässt sich auch trefflich analysieren: Wie ist das möglich? Wie kann es dazu kommen? Warum gebietet niemand Einhalt? Was wird angerichtet in dem, der oder den Gedemütigten?

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