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Deutschland in bester Verfassung?

Der Nachmittag im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte wird mit einer Filmcollage der Stunde Null von Franz Sodann eröffnet.

Franz Sodann wurde am 5. August 1973 in Leipzig geboren. Sein Schauspielstudium absolvierte er von 1995 – 1999 an der Hochschule für Schauspielkunst  „Ernst Busch“ in Berlin. Bereits während des Studiums engagierte ihn das  Goethetheater in Bremen. Er spielte zahlreiche Hauptrollen (Faust,  Kohlhaas, Fabian, Speer u.a.) an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland.
Seit 2007 lebte er zunächst als freischaffender Schauspieler, Regisseur und Autor in Potsdam und gründete das „Gastspielmanagement Franz Sodann“. Als dessen Geschäftsführer lebt und arbeitet er seit 2 Jahren mit Frau und zwei Kindern wieder in seiner Heimatstadt Leipzig. Seit 2009 arbeitet er zudem als freier Mitarbeiter der Bundestagsfraktion DIE LINKE, für die er kulturpolitische Programme und Veranstaltungen konzipiert und umsetzt. So unter anderem „Die Geburtsstunde der Demokratie“ im Nationaltheater Weimar,  „Ein Fest für Allende“ oder die „Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag anlässlich des Überfalls auf die Sowjetunion“ in der Volksbühne Berlin.

Prof. Dr. Martin Kutscha wird direkt nach der filmischen Einstimmung seinen Vortrag „Verfassungen – Schutzmauern der Macht oder Landmarken demokratischer Zukunftsgestaltung?“ halten.

Kutscha wurde 1948 in Bremen geboren. Er absolvierte von 1968 bis 1973 das Studium der Rechtswissenschaft in Kiel, Marburg und Hamburg und wurde 1977 nach dem zweiten Staatsexamen zum Dr. iur promoviert. Im Zeitraum zwischen 1977 und 1990 war Kutscha als Rechtsanwalt, Redakteur einer jur. Fachzeitschrift und wiss. Mitarbeiter an der Uni Konstanz tätig. 1990 wurde er an die HWR Berlin berufen und nahm verschiedene Gastdozenturen an Hochschulen in Preston (GB), Göteborg (S), Leeuwarden (NL) und Gent (B) an. 2008 erhielt er die Theodor-Heuss-Medaille als Mitherausgeber des Grundrechte-Reports. Seine Schwerpunkte in der Lehre sind das Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Polizei- und Ordnungsrecht.

Anschließend diskutieren Christian Bommarius, Journalist/Jurist, Hans-Otto Bräutigam, Minister der Justiz a. D. des Landes Brandenburg und Klaus Emmrich, Rechtsanwalt und Staatsrechtler zum Thema „Das Grundgesetz – ein ewiges Provisorium?“

Bommarius wurde 1958 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach dem Studium war er Volontär bei der dpa, bevor er von 1987 bis 1997 Korrespondent für die Agentur beim Bundesverfassungsgericht wurde. Im Zeitraum von 1998 bis 1999 war er Ressortleiter Politik bei der Badischen Zeitung und wechselte dann zur Berliner Zeitung. Dort arbeitet er u.a. als Leitender Redakteur. 2010 wechselte er in die DuMont-Redaktionsgemeinschaft der Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau.
Bommarius schreibt vornehmlich Kommentare und Beiträge zu juristischen Themen.
Christian Bommarius ist Autor des Buches: Das Grundgesetz – Eine Biografie (2009).