Zum Menü zum Inhalt

Szenische Lesung in Erinnerung an Stefan Heym

Am 10. April 2013 würde der große Schriftsteller und unbeirrbare Demokrat Stefan Heym 100 Jahre alt werden. Ihm zu Ehren wird es im kommenden Jahr viele Lesungen, Aufführungen, Konferenzen… geben. Wir, die Bundestagsfraktion DIE LINKE, haben schon heute das Stefan-Heym-Jahr 2013 eröffnet – mit der szenischen Lesung
„Stefan Heym – Einer, der nie schwieg“:

Der vollbesetzte Marmorsaal im Berliner Palais am Festungsgraben
Jakob Augstein, Christoph Hein und Friedrich Schorlemmer lesen Stefan Heym
Mit meinem Fraktionskollegen Thomas Nord und der Autorin Andrea Hanna Hünniger
Daniela Dahn und Franz Sodann, der das Textbuch erstellt hat

Stefan Heyms Witwe, Inge Heym

Einer, der nie schwieg… Und er hätte schweigen können, 1931 als Gymnasiast, doch er veröffentlichte ein Gedicht gegen den Militarismus und wurde von der Schule relegiert. Er hätte sich einrichten können in den USA im Schutz vor den Nazis, doch er zog in den Krieg. Er hätte sich zurückhalten können 1945 als Journalist im befreiten Deutschland, doch Heym machte keinen Hehl aus seiner prosowjetischen Einstellung und wurde in die USA zurückbeordert. Er hätte sich dort eine Nische suchen können, aber ging, um unzensiert schreiben zu können, zurück nach Europa, in die DDR. Und auch da eckte er an, wie auch später in der BRD. Heym hat sich immer eingemischt, war immer politisch, hat nie geschwiegen, hat Schwierigkeiten gemacht und Schwierigkeiten bekommen und blieb sich stets treu.

Textbuch der szenischen Lesung
„Stefan Heym – Einer, der nie schwieg“

Die Nutzungsrechte liegen bei Franz Sodann !

„Der Wahrheitssucher“, Bericht über die Szenische Lesung im Neuen Deutschland, 11.12.2012

Für die aktuelle Ausgabe der clara habe ich den Text Stefan Heym zum 100. Geburtstag geschrieben.