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Finale in Gera: Aus für Kunsthaus

Bei der gestrigen Stadtratssitzung in Gera wurde mit 24 zu 21 Stimmen das geänderte Museumskonzept beschlossen – was das endgültige AUS für das Kunsthaus bedeutet. Dagegen stimmten die Stadträte von der Linken, der SPD und den Grünen. In dem Artikel „Abgesang fürs Kunsthaus in Gera“ der Thüringischen Landeszeitung heißt es:

„Kuturausschussvorsitzender Klaus Peter Creter (CDU) warf der Links-Fraktion vor, dass ihr Festhalten an der Kunsthaus-Idee ‚den Untergang der historisch gewachsenen Museumskultur in unserer Stadt bedeuten würde‘.“

Das halte ich für völligen Blödsinn, das Kunsthaus wäre eine große Chance
für die Entwicklung und die Zukunft der Otto-Dix-Stadt Gera in Thüringen gewesen und hätte zugleich Basis und Dach für die Museums- und Ausstellungslandschaft in Gera sein können. Dies brachten wir auch bei unserer Veranstaltung GERAde Kultur! Nix mit Dix? in einer Resoltion zum Ausdruck. Otto Dix‘ große Kunst wird also woanders glänzen: in Stuttgart, in Chemnitz – nicht aber in seiner Geburtsstadt. Welch‘ Schande!