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Kommentar zur CSU-ZDF-Medienaffäre

Ja, telefonieren will gelernt sein. Telefonieren vor einer Sendung, die man verhindern will. Aber auch telefonieren nach einer Sendung, die man auf keinen Fall wiederholt haben möchte.

Fangen wir mal mit der ersten Variante an: Ein sehr schönes Sonntag-Morgen-Telefongespräch hat es da gegeben, geführt vom CSU–Sprecher Hans Michael Strepp mit einem diensthabenden ZDF-Nachrichten-Redakteur.

„Strepp fragte, ob wir wüssten, dass weder die ARD noch Phoenix über den SPD-Landesparteitag (vom Sonntag, dem 21. Oktober, in Nürnberg, auf dem der Spitzenkandidat Ude nominiert wurde – Anm.d.R.) berichten würden. Er sei informiert, dass wir einen Beitrag planten. Weit davon entfernt, in das Programm reinzureden, wolle er aber doch rechtzeitig zu bedenken geben, dass es im Nachklapp Diskussionen geben könnte, wenn das ZDF im Alleingang sende“, erinnert man sich in Mainz.

Ein wahrhaft fürsorglicher Parteisprecher. Weit, ja ganz weit davon entfernt ins Programm reinzureden, möchte verhindern, dass es „Diskussionen“ gibt. Noch dazu im „Nachklapp“, was auch immer das ist.

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